EVU Ablesung Ende Falsch

FlexStrom AG
Berlin

Ich habe meinen Vertrag Big Family Regio bei FlexStrom nach fünf Jahren auslaufen lassen. Jetzt erhalte ich sechs Monate später die Endabrechnung mit einem gefälschten Zählerstand!

Gemeldet wurde 62.803 und in der Rechnung erscheint 63.141,1 EVU Ablesung Ende. Für den angeblichen Mehrverbrauch von 306,7kWh wird eine Nachzahlung von 116,77€ gefordert.

Ich bin enttäuscht über solch Geschäftsgebaren und dass Vattenfall sich da mit reinziehen lässt!

Bestell-/Kundennummer: 900000462579

Meine Forderung an FlexStrom:

Neue Endabrechnung mit den gemeldeten Werten!

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

EVU steht für Energieversorgungsunternehmen. Der Zählerstand wurde durch den Netzbetreiber übermittelt. Dabei kann es sich sowohl um einen abgelesenen oder auch um einen geschätzten Zählerstand handeln.

Wenn noch nicht geschehen, teilen Sie Flexstrom den Verbrauch, die Kosten und das Guthaben mit

(z. B.: " -. - da unser Vertragsverhältnis zum xxxxx beendet wurde, teile ich Ihnen hiermit den Stromzählerstand zu diesem Zeitpunkt mit: xxxx kWh, minus Zählerstand bei Beginn der Strom - Lieferung kWh, ergibt meinen Verbrauch in kWh.

Aus diesem Verbrauch in kWh habe ich das von mir zu zahlende Entgelt errechnet xxx. Abzüglich bis (Datum) bezahlte Abschlagszahlungen = Guthaben zu meinen Gunsten: xxx €

Ich fordere Sie hiermit auf, das Guthaben von xxx € bis spätestens zum xxx auf mein Ihnen bekanntes Konto zu überweisen.

Andernfalls werde ich gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, um meinen Anspruch durchzusetzen. ").

Es ist wichtig, schriftlich (am besten per Einschreiben mit Rückschein) eine Frist zur Erstellung der Schlussrechnung und Überweisung des Guthabens zu setzen.

Fristsetzung mit Angabe eines Datums - also nicht einfach nur innerhalb von z. B. 2 Wochen, sondern exakt den Tag benennen, an dem die Frist abläuft bis zu der die Schlussrechnung erstellt und die Guthabenerstattung gefordert wird.

Wenn Frist verstrichen: Mahnbescheid beantragen.

Ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids ist meines Wissens kostenlos hier erhältlich: www.online-mahnantrag.de

Die gerichtlichen Kosten des Mahnverfahrens entstehen bereits mit Eingang des Antrages beim Mahngericht: Forderungen unter 900 Euro kosten meines Wissens pauschal 23 Euro.

Wenn man einen Anwalt beauftragt, den Mahnbescheid zu beantragen, betragen die Anwaltskosten für Forderungen nochmals ca. 50 Euro.

Diese Kosten werden der Hauptforderung direkt aufgeschlagen und müssen von dem Schuldner (Flexstrom) getragen werden, wenn die Hauptforderung bekannt ist und er dieser nicht widersprochen hatte.

Eine spätere Antragsrücknahme entbindet den Antragsteller nicht von der Pflicht zu deren Zahlung.

Es wundert mich wirklich, dass Sie ganze fünf Jahre bei FS waren. Mir hatte FS bereits im zweiten Jahr Konditionen angeboten, die über denen des Grundversorgers lagen, so dass ich mich zu einem erneuten Wechsel gezwungen sah. Daher bitte ich Sie zu schildern, wie sich der Preis bei Ihnen während dieser fünf Jahre entwickelt hat.

Danke für Eure Antworten!
@ Ghost: Ich hatte ein Paketpreis mit jährlicher Einmalzahlung, da waren die Konditionen, bei meinen Verbrauch unter den Bewerbern. Klar wurde Jahr für Jahr eine Anpassung, natürlich nach oben, vorgenommen.

Unseriös wurde es dann schon vor zwei Jahren, als in der Rechnung zur Zahlung eines höheren Preises aufgefordert wurde um eine Zahlungsgarantie zu haben, falls die Preise steigen. Ich habe einen 12 Monatsvertrag, mit zweimonatiger Vorherzahlung und um mich vor Kostenanhebung zu schützen noch Mal mehr überweisen! Na ja die nächste Steigerung solch eines Kundenumganges sieht man/n ja jetzt!

FS hat also bei Ihnen während der gesamten Vertragsdauer nur Preisanpassungen (= Weitergabe von geänderten Steuern, Abgaben, Gebühren an den Kunden) vorgenommen!

Den Paketpreis mit jährlicher Vorauszahlung hatte ich auch. Jedoch wollte mich FS im zweiten Jahr in einen anderen Tarif einstufen, der über 40% teurer gewesen wäre. Die zusätzliche Preisgarantie war damals noch optional.

Übergeben Sie den Fall doch einfach an die Schlichtungsstelle Energie ( www.schlichtungsstelle-energie.de), wenn nach 4 Wochen keine Einigung erfolgt ist.
Das Verfahren ist für den Verbraucher kostenlos, Flexstrom muss jedoch gemäß der Kostenordnung 350 Euro dafür zahlen!

Und Vorsicht! Flexstrom versucht unter neuem Namen "Löwenzahn-Energie" (gleiche Anschrift und AGB wie Flexstrom) auf Kundenfang zu gehen!

Einen sehr, sehr ausführlichen Erfahrungsbericht mit vielen wichtigen Hinweisen und allgemeine Dinge, auf die man beim Schriftverkehr achten sollte, Musterschreiben, Kopien der diversen Flexstrom-Flyer sowie Tips zur Argumentation findet man hier:

www.ciao.de/FlexStrom_GmbH__Test_8678587

Zwischenstand:
Ich habe per Einschreiben der Rechnung am 26.01.12 wiedersprochen! Dabei die Einzugsermächtigung entzogen. Bis jetzt keine Antwort aber heute wurde mir der o. g. Betrag abgebucht!

Werde jetzt zur Bank gehen und Rückbuchen lassen, bin auf die weitere Entwicklung gespannt!

Was für eine freche und unverschämte Firma!

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst

Zwischenstand:
Ich bekam eine Antwort von Flexstrom, sie sind nicht Schuld sondern Vattenfall. Sie würden gerne den Stand ändern geht aber nicht. Ich soll jetzt an Vattenfall schreiben. Gleichzeitig haben sie meinen Entzug der Einzugsermächtigung zur Kenntnis genommen und mir eine Klärungsfrist gesetzt.
2 Tage später wurde dann trotzdem das Geld bei mir abgebucht. Habe es jetzt zurückbuchen lassen und an Vattenfall geschrieben mit der Bitte um Korrektur des Zählerstandes.

Es geht jetzt also (leider) in die Richtung wie schon andere Betroffene gemeldet haben. "Der schwarze Peter" wird sich jetzt zwischen den Beiden hin- und hergeschoben, natürlich zu Lasten des Kunden.

Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und ich hoffe auf Vattenfall.

Antwort von Vattenfall mit Änderung des EVN steht noch aus. Erst danach ändert Flexstrom die Rechnung!

Neuigkeiten:

Vattenfall hat entsprechend meiner Meldung den Stand geändert und weiter gemeldet! DANKE Vattenfall!

Jetzt bekomme ich eine geänderte Abrechnung von FlexStrom, der "Hammer" ist, obwohl ich in der vertraglich vereinbarten Verbrauchsmenge liege wollen sie immer noch 35,56€, von mir. Grund mir nicht ersichtlich und nachvollziehbar! Pardon vorab, es kotzt mich einfach nur noch an, wie kann sowas sein?