Ich habe bei Sale Point einen Objektiv bestellt und wollte die notwendige Vorauszahlung per Kreditkarte vollziehen. Meine Kreditkarte wurde aber von Sale Point nicht akzeptiert, obwohl ich damit regelmäßig im In- und Ausland zahle, ohne dass es Probleme gibt. Ich habe daraufhin von der Bestellung abgesehen.
Zu meiner Überraschung bekam ich eine Rechnung über Stornogebühren in Höhe von 9,4% des Kaufpreises! Der Kauf war ja noch gar nicht zustande gekommen, weil ich noch nicht gezahlt hatte, ja, nicht einmal zahlen konnte! Es entstand einige Email-Korrespondenz, aber die Firma Sale Point bleibt starr.
Ich hoffe, dass die Sache noch gütlich ausgeht und die Firma Sale Point die Rechnung fallen lässt.
Bestell-/Kundennummer: 10032433
Meine Forderung an Sale-point:
Löschen der Stornogebührenforderung
Antwort auf die Beschwerde vom 31.01.2012
Hallo Herr Hil.,
ich habe mir auch Ihren Vorgang angeschaut und kann Ihnen dazu folgendes mitteilen.
Ihre Bestellung datierte vom 02.01.2011. Eine regelgerechte Bestellbestätigung haben Sie erhalten. Der Versandfertigstellungstermin mit wurde Ihnen von unserer Logistikabteilung für den 06.01.2012 mit Bearbeitungszeit zum Sendungsausgang von 3 Tagen, somit zum 09.01.2012 bestätigt. Ihren Kreditkartenzahlungslink erhielten Sie bereits am 04.01.2012. Ihre Kreditkartenzahlung schlug auf Grund des Nichtvorhandenseins des 3D-Secure Systemes fehl. Dies ist ein gesondertes geschützetes Verifizierungssystem, welches sich bei Visa Card verified by Visa nennt und bei MasterCard einfach MasterCard Secure Code. Bei diesem System benötigen Sie ein gesondertes Passwort Ihrer Bank. Dies ist nicht der 3-stellige Code auf der Rückseite. Dazu hatte Sie nach Ihrer Anfrage unser Support auch informiert.
Ihre Sendung hat planmäßig unser Haus am 09.01.2012 verlassen, was Ihnen ebenfalls mitgeteilt wurde. Alle Sendungen laufen bis zum Ausgangszoll und werden dann zollamtlich bearbeitet. Sobald wir dem Zoll einen entsprechenden Zahlungseingang nachweisen können, wird die Sendung international abgefertigt. Sollte keine Zahlung, wie in Ihrem Fall eingehen, wird die Sendung mit Ablauf von 14 Tagen (wobei Lagerkosten auf dem Zollamt anfallen) gesperrt und Sie erneut erinnert. Bei Ihrer Bestellung ist dies geschehen am 26.01.2012. Daraufhin erst haben Sie Ihre Bestellung bei uns storniert. Somit wurde die Sendung rückgeordert und Ihnen nach internationalen Regularien die Gebühren berechnet.
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Zitat: Wir sind im Einzelexport aus Asien das einzige Unternehmen, welches überhaupt einen deutschsprachigen Support anbietet. Leider ist dieser mit im Moment 11 Mitarbeitern im Vergleich zu mehreren Tausend Anfragen pro Woche hoffnungslos überlastet, was der Qualität eines Supportes leider nicht allzu zuträglich ist. Unsere Geschäftsleitung ist im Moment mit Neueinstellungen beschäftigt.
Trotz dieser Schwierigkeiten sind wir bemüht für jedes Problem eine Lösung zu finden. " ENDE
Wo das herstammt ist dem BF bekannt. Ihr Fall wird zum Kuriosum. Natürlich nichts bezahlen - abwarten bis Mahnbescheid.
Ist denn von denen eine Bestellbestätigung gekommen und wie sind dort denn die Stornofristen?
Im Ausland gelten ja andere Regeln. Hast Du denn die Bestellung dort storniert? Dann dürfen die natürlich nichts berechnen. Ich bestelle immer und überall nur mit PayPal, da kann man das ja wieder sperren lassen, wenn was nicht so funktioniert.
Da Sales Point Vorauszahlung verlangt, habe ich auf die nachfolgenden "Status" Meldungen nicht mehr reagiert bis die Stornorechnung kam (per Email). Meiner Ansicht nach ist der Vertrag nicht zustande gekommen weil ich nicht gezahlt habe. Wenn Sie die Bestellabwicklung einleiten obwohl noch keine Zahlung erfolgt ist, ist das nicht mein Problem. Ich werde diese Wucherstornogebühr nicht zahlen!
Auf der Website wird deutlich darauf hingewiesen:
"Hinweise zur Zahlung mit Kreditkarte:
Aus Sicherheitsgründen und zur Betrugsprävention beider Seiten, akzeptieren wir nur Zahlungen mit Kreditkarten im 3-D Secure-System. "
Vorher informieren, Herr Hilger!
Nein, die Beschwerde ist noch nicht gelöst. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass meine Bestellung nicht wirksam geworden ist, weil mir die dafür notwendige Vorauszahlung nicht möglich war.
Hörnlein & Feyler Rechtsanwätlte schicken im Namen SALE-Point Import Export Group Corparation Co. Ltd Mahnunge nach 8 Monaten nach. Vorsicht!
Bei mir das gleiche, wollte ein IPad kaufen, Verified by Visa abgebrochen weil ich das System nicht habe und jetzt nach 4 Monaten liegt hier ein InkassoBrief mit einer Forderung von sage und schreibe 171 Euro. Habe das ganze meinem Anwalt gegeben und halte euch auf dem laufenden.
Gleiches Procedere auch bei mir; nur wollte ich per Einzugsermächtigung bezahlen, was unkommentiert mehrfach abgelehnt wurde. Merkwürdig, bei anderen Dienstleistern ist das ohne Probleme möglich. Nach Mahnung, dass noch keine Zahlung vorliege, und (automatischer) Stornierung dann die Forderung der Stornogebühr plus "Verzug". Mittlerweile schreiben mir der BID Coburg und Frau RA Maren Feyler regelmässig und drohen mit Klageerhebung.
Entweder haben die armen Thais arge Probleme mit der Auswahl ihrer Dienstleister in Deutschland (immerhin soll es ja tatsächlich Lieferungen gegeben haben, wie hier http://de.reclabox.com/beschwerde/59425-sale-point-com-keine-rueckerstattung-nach-retour steht, allerdings gibts auch mal Ausrutscher http://de.reclabox.com/beschwerde/57768-sale-point-com-sale-point-schickt-keine-ware-und-zahlt-kein-geld-aus), oder es handelt sich um ein neues Geschäftsprinzip. Immerhin sind BID und Frau Feyler aus dem Umfeld um Web.de Club, GMX, 1&1 und Debitel Verträgen nicht ganz unbekannt (einfach mal googlen).
Ich bin noch unschlüssig, um was es sich handelt, warte aber gespannt ab.