Ich kündigte meinen Vertrag bei 1und1 und erhielt die Kündigungsbestätigung zum 1.7.2012. Da mir ein neues Angebot für Neukunden von 1und1 zusagte, fragte ich dort an, ob ich zum Neukundentarif DSL 16.000 zu 29,99 € buchen könnte, da ich gekündigt hatte. Dies hat man mir bestätigt und eine neue Fritzbox zugesandt.
Nachdem ich aber weiterhin nach eigenen Messungen nur ca. 6.000 kbit/s für meinen Anschluss gemessen habe, fragte ich an, warum ich nicht die gebuchten 16.000 erhalte. Man teilte mir mit, dass die Leitungen zu meinem Haus etc. nicht mehr Leistung erlauben. Somit bat ich 1und1, mir dann nicht 16.000 zu 29,99 €, sondern 6.000 zu 25,99 € zu berechnen, da ich ja nicht mehr Leistung erhalte und dies der aktuelle Tarif von 1und1 für Neukunden ist.
1und1 lehnte das ab und teilte mir mit, dass ich die 6.000 kbit/s nehmen könnte, aber zu 29,99 €, also zum Preis von 16.000. Da ich ja nur den neuen Vertrag mit 1und1 unter der Voraussetzung abgeschlossen hatte, dass ich den Neukundentarif erhalte, teilte ich mit, dass ich unter diesen Voraussetzungen an meiner Kündigung zum 1.7.2012 festhalten würde. Nun antwortete 1und1, mein Vertrag würde jetzt nicht bis zu diesem Datum, sondern bis 2014 gehen, da ich ja einen neuen Vertrag hätte!
Meine Erläuterung, den neuen Vertrag hätte ich ausdrücklich nur unter der Voraussetzung, den Tarif als Neukunden zu erhalten, abgeschlossen und ich fände es außerdem sehr fragwürdig, dass ich erst als Kunde feststellen musste, dass man mir zwar diese Leistung verkauft hatte, sie aber gar nicht liefern konnte, zeigte keine Reaktion. Umso fragwürdiger ist dies, da 1und1 bei der telefonischen Buchung sofort sieht, welche Leistung möglich ist. Zudem habe ich glücklicherweise die (neuerliche) Kündigung innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist für telefonische Verträge ausgesprochen.
Nun werde ich die Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben müssen, da 1und1 nicht auf die Punkte eingeht und immer nur mehr oder weniger vorgefertigte Standardmails verschickt.
Meine Forderung an 1&1:
Kündigung zum 1.7.2012
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Aus Ihrer Schilderung ist nicht zu erkennen, dass Sie den neuen Vertrag rechtskräftig (schriftlich) gekündigt haben.
Hallo RS, ja zum Glück habe ich auch schriftlich gekündigt und daraufhin über Mail die Antwort erhalten, ich dürfe erst zum Feb. 2014 kündigen, obwohl ich ja noch in er 14tägigen Widerspruchsfrist lag. Hätte ich zufällig erst später gemerkt, dass ich nur 6.000 kbit/s erhalte, wäre die Situation sicher schwieriger.
Hallo Onkel Paul, ich bin jetzt geläutert und hoffe, andere vor dem gleichen Fehler zu bewahren.
Mir ist ehrlich gesagt kein anderer Provider bekannt, der besser arbeitet.
Die arbeiten doch alle grauenvoll in Deutschland.
Egal ob Versatel, Alice oder die Telekom. Betruegen tun die alle!
Der einzige Vorteil bei Alice ist, dass man dort Monatsverträge abschließen kann aber wohin soll man danach wechseln, wenn diese einen betr-ogen haben?
Ich sehe da nur den Wechsel von Pest zu Kolera!
Ich habe mir erlaubt mal etwas zu recherchieren. Wenn man bei 1und1 auf der Homepage versucht eine höhere Bandbreite zu bestellen wird bekommt man direkt das maximal mögliche angeboten. Das bedeutet, versuche ich VDSL 50.000 zu buchen erhalte ich nach Adresseingabe direkt den Hinweis das nur DSL 16.000 möglich ist und kann auch nur den dazu passenden Tarif buchen. Ich unterestelle einfach mal das dies auch der 1und1-Hotliner nur so kann. Ich kenne deren Systeme nicht kann mich also auch täuschen.
Jetzt ergibt sich für mich folgende Fragen:
- Haben Sie innerhalb der 14 Tage erneut gekündigt oder den neuen Vertrag widerrufen? Oder beides?
- Woher stammen die "eigenen Messungen" der Bandbreite?
Es gibt im Netz so einige Testseiten aber brauchbar war davon kaum eine. Ich habe mit meinem Anbieter 32.000 kbit/s, die Internetseiten wollten mir 20.000 kbit/s weis machen. Dank der Funktion in der FritzBox konnte ich dies durch Simples runterladen von Dateien und dem Online-Monitor widerlegen. Ich hatte meine volle Bandbreite.
- Haben Sie sich mal an die Störstelle gewendet?
Stellen Sie sich doch einfach mal dumm und sagen Sie haben einen neuen Vertrag wo was von DSL 16.000 drin steht und sie kommen aber immer nur auf 6.000
Wenn diese Ihnen bestätigt das nur maximal DSL 6000 geht können Sie auch nochmal besser argumentieren. Dann können Sie nämlich ggf. wegen nichterfüllung des Vertrages jederzeit fristlos Kündigen oder zumindest auf ein heruntersetzung des monatlichen Endgeltes bestehen.
Hallo Marcel,
1und1 hat mir sofort bestätigt, dass meine Leitungen etc. nicht mehr als 6.700 kbit/s ermöglichen - das ist nicht strittig und stimmt mit meinen Messungen über "Wie-ist-meine-ip.de" in etwas überein - dort erhalte ich ca. 6.000 kbit/s.
Den Vertrag widerrufen habe schriftlich innerhalb der 14-Tage-Frist und daraufhin die Antwort erhalten, das ginge erst 2014.
An Betrug grenzt es, dass natürlich der Mitarbeiter, mit dem ich telefonierte, auch wusste, dass nur ca. 6.000 kbit/s möglich sind, er mir aber 16.000 verkauft hat. Wenn der Kunde dann herausbekommt, dass er nur 6.000 erhält, ermöglicht 1und1 nicht die Korrektur in den richtigen Tarif, der günstiger ist.
Erst mittels eines Rechtsanwalts hat 1und1 die Kündigung akzeptiert. Es folgte keinerlei Entschuldigung, keine Spur von Einsicht oder Eingestehen eines Fehlers.
Das wäre wie ein Schuldeingeständniss.
Das größte Problem bei 1 und 1 ist, das niemand sich um den tatsächlichen Inhalt einer Beschwerde kümmert.
Ich habe mehrere Jahre bei 1und 1 gearbeitet, und wir haben Beschwerden mit vorgelegten und teilweise veränderten Musteranschreiben beantwortet. Den Sachverhalt interessierte niemanden, so ist es von der Geschäftsführung vorgesehen.
Erneute Beschwerden werden erneut mit dem gleichen Anschreiben beantwortet, das ganze Spiel wiederholt sich so oft, bis der Kunde
einfach nicht mehr weitere Stellung dazu genommen hat.
Das ist Strategie und pure Absicht!
Ich habe auch nicht erkennen können, welcher Mitarbeiter vor mir den jeweiligen Sachverhalt bearbeitet hat, die Unterschriften und Bezugsnahmen unsererseits sind Pseudonamen und sind nicht greifbar.
Also Antwortschreiben rauspicken, Brief wieder versenden, nächster Vorfall, u. s.w.
Kunden haben keine Möglichkeit, das Ihr Anliegen von einer anderen Stelle bearbeitet wird, außer wenn eine rechtliche Klage vorliegt,
dann wird ein Anliegen individuell bearbeitet, aber nur dann!