Offene Kaution und Nebenkostenerstattung

Sehr geehrte Eigentümergesellschaft,

meine Beschwerde bezieht sich auf die o. g. Kundennummer als ehemaliger Mieter. Da die Centerra alle Schuld von sich weist und auf Ihre Gesellschaft verweist, stelle ich nun folgende Frage:

Warum werden Ihrerseits die Gelder, um die Schulden mir gegenüber zu begleichen, nicht freigegeben?

Da Sie bis jetzt auf keine meiner Kontaktversuche (Telefon, Fax, Einschreiben) eingegangen sind, folgt die Kontaktaufnahme auf diesem Wege.

Ich hoffe auf eine baldige Einigung, da mein Auszug bereits Mitte 2010 stattgefunden hat, im Übergabeprotokoll keine Mängel aufgeführt sind und die letzte Abrechnung mit einem Guthaben bereits lange gestellt ist.

Mit freundlichem Gruß

Bestell-/Kundennummer: M24PRO001V00019

Meine Forderung an avege Allgemeine Vermögensverwaltung:

Auszahlung der zurückgehaltenen Gelder an die Ihnen vorliegende Kontoverbindung

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 83 Tagen und 0 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Wie lange wollen Sie sich denn noch hinhalten lassen? Wenn Sie wirklich noch Geld bekommen, setzen Sie eine letzte Frist. Danach gehen Sie zum Anwalt (Schuldner muss hier die Kosten übernehmen), Mahnbescheid incl. aller aufgelaufenen Zinsen beantragen und schon gibt es wohl das Geld. Ist doch nicht so schwierig, oder?

Haben Sie eine oder mehrere Fristen zur Rückzahlung gesetzt? Sind diese verstrichen, wäre auch eine Strafanzeige wegen Verdachts auf Untreue möglich, wenn Sie privater Mieter waren und Sie vermuten, dass die Kaution veruntreut wurde.

http://www.juratelegramm.de/faelle/privatrecht/NJW_2008_1827.htm

Leider noch keine Antwort der Firma. Fristen wurden mehrfach gestellt und nicht eingehalten. Ich hatte auf eine außergerichtliche Einigung gehofft.

Die Centerra sieht sich in dieser Sache nur als der bisherige Verwalter ohne eigenes Kapital und meint, mit eigenem Insolvenz-Antrag aus allem raus zu sein. Wir stehen vor einem ähnlichen Problem. Ein richtiger Augenöffner war es allerdings, als wir dann selbst vor der angegebenen Firmenadresse unseres Vermieters AWAG, Rheinstraße 10, Berlin, standen, weil selbst gerichtliche Mahnbescheide zu Betriebskostenguthaben mit dem Aufdruck "Adressat unter angegebener Adresse nicht zu ermitteln. " zurückkamen. Meines Wissens nach ist dies auch die seitens der AVEGE angegebene Adresse. Und deren angegebene Telefonnummer ist inzwischen ja auch nicht mehr "vergeben". Die Büroräume waren verwaist, niemand mehr vor Ort und von nirgends irgend eine Info zu erhalten. Selbst unser Anwalt war im weiteren Vorgehen in diesem Fall zunächst ratlos. Ohne Rechtsbeistand und viel Zeit zum hinterherrecherchieren geht hier leider kaum was.

Wie am Besten verhalten wenn man das Unternehmen nicht erreicht. Bin es derzeitig einfach leid Rücklastschriften händisch zu korrigieren. Anfallende Kosten werden mir ja nicht erstattet. Auf Einschreiben mit Rückschein kam keine Rückmeldung.

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