WMV liefert nicht und besteht auf Rücknahme der Reklamation

WMV-Dresden
Dresden

Beim Online-Shop der Firma WMV Dresden habe ich Ware bestellt und über PayPal per Vorkasse bezahlt. Dies war am 02.04.2012.

Bis zum 14.04.2012 wurde nicht geliefert. Aus diesem Grund habe ich über PAYPAL eine Reklamation geschrieben. Die Antwort von WMV-Dresden kam prompt: "Nehmen Sie die Reklamation bei PayPal zurück; dann erhalten Sie umgehend die Ware."

Damit kann man sich nicht einverstanden erklären. Die Reaktion seitens WMV: Auftrag storniert, Geld zurück an PayPal überwiesen.

Nie mehr WMV-Dresden!

Meine Forderung an WMV-Dresden:

Lieferung der Ware, weil per Vorkasse bezahlt

Antwort auf die Beschwerde vom 16.04.2012
WMV-Dresden

Abteilung: Geschäftsleitung

19.04.2012 | 07:03 Uhr

Guten Tag,

das Verhalten des Kunden sowie auch diese Beschwerde sind in sehr vielen Punkten unkorrekt, nachfolgend die Erklärungen:

Beschwerde unkorrekt, da weder Name noch Vorgangsnummer angegeben, somit können wir nur mutmaßen, um welchen Kunden und welche Bestellung es sich handelt - da solche Kunden aber sehr selten sind, hoffen wir herausgefunden zu haben, dass es sich bei der Beschwerde um Vorgang 2012-04074 handelt. Auf dieser Vermutung basierend die nachfolgenden Erklärungen:

Kundenbestellung per Vorkasse und Zahlung per PayPal datieren nicht vom 02.04.2012 sondern vom 30.03.2012, auf Grund des darauffolgenden Wochenendes wurde die Zahlung bei uns dann am 2.4. gebucht. Im Bestellvorgang wird jeder Kunde an mehreren Stellen auf die voraussichtlichen Lieferzeiten von 1-2 Wochen aufmerksam gemacht, da fast alle Artikel (Ersatzteile für Elektrowerkzeuge, Motor- und Gartengeräte) erst nach Zahlungseingang bei den entsprechenden Herstellern geordert werden. Weiterhin machen wir darauf aufmerksam, dass wir diese voraussichtlichen Lieferzeiten nur einhalten können, wenn die Hersteller uns entsprechend beliefern. Es dürfte allgemein nachvollziehbar sein, dass wir auf die Lieferzeiten oder auch Lieferschwierigkeiten der Hersteller keinen Einfluss haben und es somit auch mal zu längeren Lieferzeiten kommen kann. Im vorliegenden Fall hatte der betreffende Hersteller uns bis zum 9.4. noch nicht mit den Artikeln beliefert, worüber unser Kunde entsprechend per Email informiert wurde. Kurz danach erhielten wir die Artikel vom Hersteller und haben diese am 13.4. an unseren Kunden versendet, also an den Paketdienst übergeben - auch hierüber wurde der Kunde per Email informiert.

Nun folgen kundenseitig die nicht nachvollziehbaren Aktionen: Wenn ich per 13.4. (Freitag) informiert werde, dass meine Bestellung an den Paketdienst übergeben wurde - wie kann ich mich dann wundern, dass ich die Sendung bis einschließlich Sonntag 15.4. nicht erhalte? Viele Paketdienste, wie auch der von uns verwendete Paketdienst, liefern am Sonnabend nicht aus und wenn der Paketdienst die Sendung am Freitag in Empfang nimmt, kann sie dann natürlich erst am Montag zugestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist schon mal nicht nachvollziehbar, wie man am Sonntag dann eine Reklamation bzw. einen Konflikt bei PayPal melden kann. Damit hätte der Kunde auch noch bis Montagabend warten können und dann wäre diese Aktion unnötig gewesen, denn er hätte die Ware schon in den Händen gehalten.

Eine solche Konfliktmeldung bzw. Reklamation bei PayPal hat nun den Effekt, das PayPal das Geld einbehält bzw. von uns zurückzieht, womit wir das Geld also nicht mehr zur Verfügung haben, somit für uns die Liefervoraussetzung "Vorkasse" nicht mehr erfüllt ist und wir auch nicht mehr liefern können.

Über diesen Umstand informierten wir den Kunden über PayPal und baten ihn, den Konflikt bei PayPal als beendet zu erklären, damit wir wieder Zugriff auf das Geld haben und somit die Lieferung abschließen können. Der Kunde erklärte nun, dass er den Konflikt nicht vorab als beendet erklären will, sondern erst nach erfolgter Lieferung. Hierauf erklärten wir die Sachlage nochmals und teilten weiterhin mit, dass wir die Bestellung stornieren, die Lieferung zurückrufen und den Betrag per PayPal erstatten müssten, wenn der Kunde den Konflikt nicht als beendet erklärt, denn Liefervoraussetzung ist die Vorkasse und die ist auf Grund des gemeldeten Konfliktes nicht erfüllt.

Auch auf diese Information und unter Kenntnis der angekündigten Folgemaßnahmen reagierte der Kunde stur und wollte den Konflikt nicht beenden.

Somit haben wir die angekündigten Maßnahmen in die Wege geleitet, also PayPal aufgetragen, den Betrag in voller Höhe an den Kunden zu erstatten, die Lieferung zurückgerufen und die Bestellung bei uns storniert.

Nach diesen Erklärungen dürfte die Beschwerde an sich, der Beschwerdetitel "WMV liefert nicht und besteht auf Rücknahme der Reklamation" sowie die abschließende Kundenforderung "Meine Forderung: Lieferung der Ware, weil per Vorkasse bezahlt" gegenstandslos sein.

Mit freundlichen Grüßen

WMV-Dresden

Harald Barth

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Sie wollen jetzt trotzdem noch die Ware, die obwohl sie den Laden so schlecht finden und die das Geld zurück an PayPal gegeben haben?

Sie haben doch gar keinen Anspruch auf die Ware. Das Geld haben Sie ja schließlich über Paypal zurückbekommen.

In der Meldung wird sich ausgedrückt, als ob man die Ware nicht mehr haben will, obwohl sie dann doch geschickt werden soll, aber in der Forderung steht genau das Gegenteil - irgendwie komisch!

Heute haben sich die wmv leute hier gemeldet und ich muss sagen, dass mir jetzt einiges klar wird.

der Beschwerdeführer müsste sich schämend in die ecke für 2 stunden stellen!

mal sehen ob sich der BF meldet und die sache als "gelöst" angibt, schließlich ist die sache gelöst.