Lebenswichtige Medikamente nicht geliefert

Heerlen

Am 18.04.2012 habe ich das Rezept hin geschickt. Angeblich haben sie das Paket zwei Tage später versandt.

Heute ist 12.05.2012 und ich warte immer noch auf das Paket. Bis 18.05. werde ich warten und danach vor Gericht gehen.

Bestell-/Kundennummer: 1000175279

Meine Forderung an Versandapotheke DocMorris:

Entweder die bestellte Medikamente endlich liefern oder das Rezept zurückschicken

Antwort auf die Beschwerde vom 12.05.2012
Versandapotheke DocMorris

Abteilung: Pressestelle

31.05.2012 | 09:47 Uhr

Sehr geehrter Herr Özdem,

kurze Rückfrage: Laut Paketdienst wurde Ihr Paket schon vor dem 12.05.2012 zugestellt. Hat sich hier etwas überschnitten oder besteht von Ihrer Seite noch Klärungsbedarf? Info wäre nett. Gern können Sie sich auch direkt an unsere Pressestelle wenden (docmorris@hoschke.de). Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,
Karin Cofalka

DocMorris Pressestelle

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Man kann ja nicht abstreiten das ein Versandhandel für Medikamente ein höheren Anspruch an Sorgfalt haben sollte als "gewöhnliche" Händler.

Aber trotz allem sollte man trotzdem auch selbst die Verantwortung übernehmen sowas dann früh genug zu bestellen.

Weil in erster Linie setzt man sich selbst einem Risiko aus.

1. Brief mir Rezepten kann auf dem Postweg verloren gehen.
2. Der Versender (auch nur Menschen) kann einen Fehler machen
3. Beschädigung des Pakets auf dem Versandweg
4. Verlust auf dem Versandweg
5. Lieferverzögerung.

Also mit genügend Vorlaufzeit zu bestellen und bei einem Problem nicht gleich zu sterben liegt schon in der Verantwortung vom Kunden.

Ich verstehe das Problem und die Aufregung nicht!

Es ist hinlänglich bekannt, dass Docmorris derzeit Lieferschwierigkeiten hat.

Wenn die Medikamente dringend benötigt werden, warum wird dem Arzt nicht das Lieferproblem von DocMorris geschildert + zusätzlich die obige Internetseite von DocMorris ausgedruckt und um Ausstellung - ausnahmsweise! - eines weiteren Rezeptes gebeten?

Der Arzt und die Krankenkasse werden wohl nicht "nein" sagen! Denen sollte der Sachverhält zwischenzeitlich auch schon bekannt sein. ..

So bedauerlich das Ganze auch für den Betroffenen ist.
Wenn es sich um LEBENSWICHTIGE Medikamente handelt, pfeife ich doch auf die paar Euro Fünfzig Ersparnis, gehe kein Risiko ein und erwerbe die Medikamente in der Apoheke vor Ort (oftmals sogar im EG des Arztes).

Soviel sollte mir mein Leben schon wert sein.

Sehe ich genauso wie mein Vorposter.

Irgendwelche "Nahrungsergänzungsmittel", Vitaminpillen oder so´n Krams kann man ja ruhig da bestellen.

Aber lebenswichtige Medikamente - da vertraue ich (auch wenns mehr kostet) lieber meinem Apotheker vor Ort. Hier hat man wenigstens noch einen Ansprechpartner. Wer ist denn Ihrer Meinung nach "schuld", wenn entweder Rezept oder Medikamente irgendwo in der Logistikkette abhanden kommen?

Und dann stehen Sie da und brauchen Ihre Beta-Blocker oder Ihr Marcumar? Selbst schuld, wer bei Doc Morris "lebenswichtiges" kauft.

Ein Unternehmen steht und fällt mit der Zufriedenheit der Kunden.
Warum hier einige User gegen die Kunden statt das Unternehmen wettern ist mir völlig
unverständlich. Es gibt halt Menschen, für die sind ein Paar Euro fünfzig viel und gerade
deshalb nutzen sie das Angebot eines günstigeren Bezuges von Medikamenten.
Aber diesen Menschen einen Vorwurf zu machen, entbehrt doch jeden Verständnisses.
Doc Morris muss zeitnah liefern oder zumindest die Kunden informieren. Beides ist nicht geschehen.

Wer soll das verstehen? Ich habe meine 10 Medikamente am 30.4. bestellt, nach vielen teuren Telefonaten immer das gleiche gehört, von 10 Teilen fehle 1 Teil.Es wurde mir bei 8 Telefongesprächen immer das Gleiche gesagt und versprochen es auf Dringlichkeit zu setzen. Auf 6 Emails wurde mir nie geantwortet. Bis heute immer noch nichts bekommen. Für die Wichtigen Dinge wie Insulin und Beta Blocker hat mein Doc mir Privatrezepte ausgestellt (einige 100,-Euro selber gezahlt)

Nun der Hammer, mein Nachbar hat letzte Woche Donnerstag bei Doc Morris bestellt (Insulin und Beta Blocker) ihm wurde die Medikamente 3 Tage später geliefert, in einem Begleitschreiben bekommt er mitgeteilt, das man die verzögerte Lieferung von 3 Tagen entschuldigt, kann ich beim besten Willen nicht verstehen?

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst