Beschwerde-Mail an Kunden"Service" von meinpaket.de:
Sehr geehrte Damen und Herren,
soeben habe ich versucht, über Ihr Portal ein Notebook zu kaufen. Der Preis lag bei 1335 €. Wie bei anderen Online-Kaufhäusern problemlos möglich, wollte ich die Bezahlung per Kreditkarte durchführen. Leider verweigerte Ihr System die Bestellung mit dem Hinweis, dass man die Zahlungsart nicht akzeptiert und ich eine andere Zahlungsart wählen soll.
Stark verwundert wühlte ich mich durch Ihre FAQ´s, bis ich den Hinweis fand, dass ich mich bei derartigen Problemen am besten an meine Bank wenden soll. Dies tat ich und bekam von dort die Info "alles OK" - Kreditkarte weder gesperrt noch Verfügungsrahmen überzogen noch sonst irgendwas.
Direkt im Anschluss wandte ich mich nun an Ihre Service-Hotline, um herauszufinden, was nicht stimmt. Von Ihrer Mitarbeiterin erhielt ich die Auskunft, dass man "einfach so" meine Kreditkarte nicht akzeptiere, ich zitiere "das passiert eigentlich mit jeder Kreditkarte in unserem System, das ich eine Sicherungsfunktion, um Missbrauch zu verhindern". Diese Aussage schockt mich doch sehr. Wie kann Ihr Unternehmen denn Umsatz machen, wenn jede Bestellung per Kreditkarte potentiell als Betrug angesehen wird?
Noch mehr verwundert mich allerdings, dass es anscheinend keinerlei Möglichkeit gibt, seine eigene Kreditkarte wieder zu "autorisieren" bzw. den Beweis anzutreten, dass man tatsächlich seine eigene Kreditkarte benutzt und auch nicht vorhat, einen Kreditkartenbetrug zu begehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, bitte löschen Sie meinen Kundenaccount, ich kaufe das Gerät nun bei Cyberport. Kostet dort zwar etwas mehr, aber dort vertraut man mir wenigstens.
Antwort von meinpaket.de:
Vielen Dank für Ihre Nachricht vom 22.05.2012. Leider haben Sie sich dazu entschlossen, den MeinPaket. de-Vertrag zu kündigen. Wir nehmen Ihre Entscheidung mit Bedauerung zur Kenntnis. Unser Vertragsverhältnis wird mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des Kalendermonats beendet.
Bitte beachten Sie, dass die Kündigung keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von bereits geschlossenen Verträgen mit Händlern auf MeinPaket.de hat.
Da Sie über uns bestellt haben, ist ein Kaufvertrag zustande gekommen. Aufgrund dessen sind wir gesetzlich verpflichtet, Ihre Daten sechs Jahre lang aufzubewahren (Handelsgesetzbuch, § 238 HGB und § 257 HGB sowie Abgabenordnung, § 147AO). Ihre Daten werden verschlüsselt bei uns aufbewahrt, bis diese Frist abgelaufen ist.
Ihr Kundenkonto wird deaktiviert, wenn bzw. sobald Sie keine offenen Bestellungen haben und/oder Forderungen Ihnen gegenüber bestehen, d. h. wenn das Kundenkonto ausgeglichen ist.
Wir danken Ihnen für das bis jetzt entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen alles Gute.
Fazit:
Wieder einmal muss ich feststellen, dass bei Unternehmen der Deutschen Post nicht einmal die einfachsten Dinge funktionieren. Man nimmt zwar meine Kündigung zur Kenntnis, aber geht mit keiner Silbe auf meine Gründe für die Kündigung ein. Mit einem solchen, wahrscheinlich vorgefertigten Schreiben wird mir nicht das Gefühl vermittelt, dass mein Anliegen wirklich bearbeitet wurde.
ACHTUNG:
Diese Beschwerde zielt nicht darauf ab, von meinpaket.de eine Erstattung oder ähnliches zu bekommen. Lediglich eine plausible ERKLÄRUNG, warum ich behandelt werde wie ein Kreditkartenbetrüger, würde ich mir wünschen.
Bestell-/Kundennummer: Kd-Nr.: MP100158931 / Ticket-Nr.: DE-288733
Meine Forderung an meinpaket.de:
Plausible Erklärung, warum meine Kreditkarte nicht akzeptiert wird!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Warum wollen sie irgendwas von dem Anbieter. Es zwingt sie doch keiner bei denen zu kaufen.
Sie können doch kaufen wo sie wollen und wenn es ihnen dort nicht gefällt, gehen sie woanders hin.