Sehr geehrte DHL,
am heutigen Tage hat Ihr Zusteller versucht, das Paket mit der Nummer 129919420147 bei uns auszuliefern.
Das Paket war an der Seite bereits geöffnet / beschädigt, weswegen wir den Zusteller baten, dies zu unterschreiben. Die Beschädigung wurde von uns fotografiert. Dieser verweigerte dies, worauf hin wir verweigerten, die Annahme zu unterschreiben, das Paket aber behalten wollten, da dies eine Kundenreklamation war, die für uns sehr wichtig ist.
Nach über einer Stunde Gerede und Versuche auf eine simple Einigung rief der Zusteller mehrfach jemanden an, der sich als „Konzernsicherheit – Toni“ ausgab, wahrscheinlich sein Vorgesetzter (wenn ich raten müsste, ein Sub-Unternehmer).
Dieser kam wenige Minuten später bei uns an und wollte das Paket sehen. Mein Mitarbeiter, umsichtig wie er war, behielt das Paket in den Händen. Darauf hin riss „Toni“ ihm das Paket aus der Hand, mit Gewalt, drehte sich lachend um und rief „und Tschüß“.
Am heutigen Tage ist darauf hin eine Anzeige wegen Unterschlagung, Nötigung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Bedrohung bei der Polizei Düsseldorf gegen Sie eingegangen.
Nach fünf Telefonaten mit Ihrer Hotline konnte mir leider niemand weiter helfen bei diesem Fall – das Paket bleibt verschwunden. Der Inhalt ist ein 500€ teures iPad 3. Online kann ich nun sehen, dass das Paket angeblich wegen „Empfänger unbekannt“ an den Absender zurück gesendet wurde.
Auch hier eine glatte Lüge! Wir haben Kameraaufzeichnungen und vier Mitarbeiterzeugenaussagen, sowie drei aufgezeichnete Telefongespräche zwischen dem Auslieferer und mir, sowie die Paketnummer, sowie drei Fotos von der Beschädigung und dem Paket selber, die dies bezeugen.
Grüße,
Beschwerdesteller
Meine Forderung an DHL:
Sofortige Auslieferung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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kommentare und trackbacks 8
Haben Sie sehen können, ob der iPad überhaupt noch im Paket war? Wenn die so einen Aufstand machen, könnte man meinen die hätten die Ware aus dem Paket entwendet und wollten Ihnen ein leeres Paket unterjubeln. Warum sonst ist das Paket "geöffnet" gewesen, und die Schadensmeldung / Fotos etc. wurde Ihnen verweigert? Doch nur, wenn man was zu verbergen hat. Sonst macht das doch keinen Sinn.
Nein, wir haben das Paket nicht weiter aufgerissen oder beschädigt, grade damit man nicht sagen kann, wir wären es gewesen.
Wo war das Problem? Sendung beschädigt -> zurück zum Absender!
Genau, wo ist das Problem. Ohne Unterschrift keine Sendung. Wenn das Paket so stark beschädigt war, hätten Sie die Annahme verweigern sollen. Außerdem auch wenn Sie sich weigern die Unterschrift zu leisten, berechtigt das den Versanddienstleister die Sendung an den Absender zurück zu senden. Eine Anzeige hilft Ihnen im Übrigen hier nicht weiter, da Sie nicht deren Vertragspartner sind. Das ist der Absender. Was sagt der denn dazu? Schließlich hat die DHL in seinem Auftrag die Sendung zustellen wollen.
Und im Übrigen ist das mitschneiden von Gesprächen ohne Einverständnis strafbar!
Sie scheinen doch nicht unterschrieben zu haben und haben auch jede Menge beweise. Wo ist also das Problem, das Paket geht an den Absender zurück und sie werden entweder ihr Geld zurückbekommen oder neue Ware. DHL wird dafür haften müssen.
Sie haben nicht unterschrieben und wollen das Paket dennoch behalten? Hallo, gehts noch?
Zitat aus der Beschwerde: "sowie drei aufgezeichnete Telefongespräche zwischen dem Auslieferer und mir"
Sie haben den Auslieferer hoffentlich jeweils bereits vor den Gesprächen über deren Aufzeichnung informiert, denn ansonsten sind diese Aufzeichnungen völlig wertlos.