In Stuttgart gibt es auf den Gebieten Fasanenhof und Möhringen den sog. Zettachwald. Durch diesen Wald fließt über mehrere km ein kleiner Wildbach.
Unterhalb des Industriegebiets "Businesspark" gibt es eine seit langer Zeit baufällige Brücke über diesen Bach, die aufgrund ihrer Lage sehr wichtig ist, weil Wanderer und Spaziergänger große Umwege machen müssen, um auf die andere Seite des Waldgebietes zu kommen. Anstatt diese Brücke instandzusetzen, wurden vier mehrere Meter breite beleuchtete Sperreinrichtungen mitten im Wald mit der Aufschrift "Lebensgefahr" aufgestellt.
Die Kosten dafür dürften sich auf mehrere Tausend Euro belaufen und höher sein, als eine Reparatur dieser Brücke kosten würde.
Meine Forderung an Landeshauptstadt Stuttgart:
Reparatur der Brücke
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Haben Sie mal bei Ihrer Stadt nachgefragt? Wenn ja was sagen diese?
Wo in der Überschrift ganz oben hinten der Zusatz (z. b. Hamburg) herkommt ist mir völlig schleierhaft. Von mir nicht. Also einfach wegdenken, das ist Quatsch.
Da ist keiner zuständig. Und keiner weiß, ob das jetzt eine private Brücke ist (kann nicht sein, ist mitten im Landschaftsschutzgebiet) oder eine öffentliche. Da hingen auch schon mal Zettelchen dran, mit einer ähnlichen Forderung. Die waren dann irgendwann einfach verschwunden. Und ich dachte mir, jetzt gehe ich mal diesen Weg, dann werden die ja Stellung beziehen vom Bezirk.
Den Zusatz (z. B. Hamburg) haben Sie beim Verfassen nicht gelöscht, sondern stehenlassen. Egal. ;-)
Ja, stimmt. Mist. Geht jetzt nicht mehr zu löschen, oder? Vielleicht kann das ja die Reda machen.
Was vielleicht wirksamer ist, wenn sie einen offenen Leserbrief an die Tageszeitung schicken.
Da sollte die Stadt aber wirklich eine bessere Antwort parat haben.
Keiner weiß, wem die Brücke etc. eigentlich gehört? So ein Quark - ein Blick ins Grundbuch/Kataster genügt doch völlig.
Wenn das ein privater Wald ist, den der Eigentümer gnädigerweise nicht für die Öffentlichkeit geschlossen hat, dann kann die Brücke solange wie der Eigentümer es will in diesem "defekten" Zustand bleiben, solange keine Lebensgefahr besteht (Stichwort Verkehrssicherungspflicht).
Der Eigentümer hat der Öffentlichkeit dann zwar nicht das Betreten des Privatwaldes verboten, aber er zwingt auch keinen dazu, ausgerechnet da lang zu gehen.
Hier ein Bild. Man sieht schön das untere Waldstück und das obere. In der Mitte eine langgestreckte Wiese, durch die ein Weg führt. Der linke Abzweig führt in den unteren Wald, und genau dort am Waldrand befindet sich die kleine Brücke über den Bach, der ungefähr parallel zu dem Weg läuft. Man sieht also: Ein Wechsel vom unteren Wald hin zum oberen Teil ist nicht möglich, außer über diese Brücke (ich hoffe, das Bild darf man so hier zeigen. Falls nicht, bitte löschen).
Interessant wird sein, wie die Verantwortung hin und her geschoben wird, wenn sich jemand melden sollte.
;-)
He, he. Der Fiskalpakt hat doch noch paar Milliarden für eine kleine Brücke übrig. Wir müssen aber erst das Verfassungsgericht abwarten. Und dann kriegen die spanischen Banken halt paar Euro weniger.
;-)
Sabine Brückner, ganz Klasse Ihr Eintrag hier. Schauen Sie auch mal auf diese Seite:
http://www.70599-bw.de/filderpark/0905_zehnt_fild.html
Da heißt es:
"Schwenkt man südlich des Heidfeldwegs, im Weidachwald (22) nach Süden, gelangt man über die Körsch in den Zettachwald (23) "
Wie auf Ihrem Foto auch ist das hier schön zu sehen. Da können sie zwar nach "Süden schwenken", um über die Körsch (das ist der Bach, den Sie meinen) zu kommen, müssten Sie aber schwimmen. Denn in der Tat, die Brücke ist schon lange Zeit baufällig.
Hier nochmal ein Bild, ergänzend zu dem von Frau Brückner:
Bislang hat sich von seiten der Behörde leider noch niemand in dieser Angelegenheit gemeldet. Außer einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung gab es keine Reaktion.
In der Tat ein Schildbürgerstreich. Und das in Stuttgart. Stuttgart21 wird gebaut. Aber eine solche Minibrücke zu reparieren, überfordert die Kommune. Man glaubt es nicht.
Da sind wir heute Nachmittag auf unserer Wanderung vorbeigekommen. Das ist ja echt ein Trauerspiel. Was sitzen da für unfähige Ingenieure in der Bauabteilung im Stuttgarter Rathaus, das die nicht mal in der Lage sind, eine kleine Brücke zu reparieren?
Es gab bisher keinerlei Kontaktaufnahme, keine Stellungnahme. Nichts. Sie trauen sich wohl nicht. Ich weiß aber aus verschiedenen Quellen, dass die Beschwerde in Stuttgart viel Wirbel ausgelöst hat.
Man muss verstehen, dass das eine HighTech-Brücke ist. Da braucht es studierte Spezialisten. Da muss vorher eine Kommission berufen werden und einige Wochen tagen. Dazu kommt, dass Stuttgart im OB-Wahlkampf ist. Und der Herr Kuhn von den Grünen wird wahrscheinlich als Oberbürgermeister zuallererst einen kleinen Steg für die Kröten bauen.
Geschtern dort gejoggt. Stimmt. Mitten im Naturschutzgebiet stehen diese Warndinger. Echt ein Schildbürgerstreich. Sind die nicht fähig, so ein Mini-Mini-Brückle (2x2 m) zu reparieren? Armutszeugnis für die Stuttgarter Bauabteilung. Viel Glück für Stuttgart 21. Hahaha.
Http://www.stuttgart.de/item/show/305802/1/dept/149371?
Ein Servicetelefon "Schlaglöcher" gibts scho.
Jetzt brauchen wir noch ein Servicetelefon "Fußgänger-Brückle".
HG Früh, Stuttgart
Wie breit ist denn dieser Bach?