Guten Tag zusammen,
Ich habe folgendes Problem: Ich bin ich umgezogen, hatte vorher eine DSL 1600 Flat von 1&1. Habe natürlich den 1& 1 Umzugsservice kontaktiert und mich über jedes noch so kleine Detail informiert, unter anderem auch über die verfügbare DSL Geschwindigkeit an meinem neuen Wohnort.
Mir wurde telefonisch mitgeteilt, dass eine Leistung von 3400 möglich wäre und mein Vertrag dann von 16.000 auf eine DSL Doppelflat 6000 runtergestuft wird. Also, soweit so gut, dachte ich.
Ich bekam direkt eine Bestätigungsemail von 1&1 über meinen Auftrag und zu dem noch mal per Post ein Schreiben, dass ich bald eine Info erhalten würde, wann der Schaltungstermin ist. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass ich neue Rufnummern erhalten werde, da sich die Vorwahl meines Festnetzanschlusses geändert hatte.
Ein paar Tage später bekomme ich ein weiteres Schreiben, dass 1&1 es bedauern würde, mir mitteilen zu müssen, dass an meinem neuen Wohnort kein DSL verfügbar wäre und dass sie mir anbieten würden, meinen Vertrag vorzeitig zu kündigen mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Also würde ich dann drei Monate für Internet bezahlen, obwohl ich gar kein Internet habe.
Natürlich möchte ich darauf nicht eingehen, denn es kann nicht sein, dass mir Internet versprochen wird und es dann heißt: ne, geht doch nicht.
Ich habe natürlich dann versucht, über die kostenpflichtige 1&1 Hotline mein Problem zu klären, allerdings wurde ich von einem Mitarbeiter zum Nächsten verbunden, bis letztendlich niemand mehr in der Leitung war und ich dann ganze 20 Minuten verschenkt habe. Und über mein Handy ist mir das dann eindeutig zu teuer gewesen.
Daraufhin habe ich dem 1&1 Umzugsservice mittlerweile zwei Emails geschrieben, bis dato keine Antwort. Habe diese E-Mails kopiert und an eine weitere 1&1 Emailadresse geschickt, ebenfalls keine Rückmeldung.
Das lustigste ist ja dann noch der DSL-Verfügbarkeitscheck, welchen ich dann ebenfalls noch mal durchgeführt habe. Es wird mir dort ebenfalls angezeigt, dass an meinem Wohnort DSL verfügbar ist. Natürlich beziehe ich mich auf die telefonische Aussage eines 1&1 Mitarbeiters, dass an meinem neuen Wohnort DSL verfügbar sei.
Also, ich verlange da dringend eine Lösung, entweder eine sofortige kostenfreie Kündigung mit sofortiger Wirkung oder andernfalls eine Alternative, vielleicht über einen Surfstick und einer Notebook-Flat.
Ich denke mal, ich bin nicht der einzige, der dieses Problem hat bzw. hatte und ich würde mich doch sehr über Erfahrungsberichte freuen und eventuelle Vorschläge, wie ich nun vorgehen soll. Denn eins ist sicher, ohne Internet gehts halt heutzutage nicht mehr.
P. S. LTE ist an meinem Wohnort nicht verfügbar.
Bitte um Rückinfo.
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
O. Ohm
Meine Forderung an 1&1:
Eine Lösung bzw. Alternative für mein Anliegen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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kommentare und trackbacks 3
Die Onlineverfügbarkeitsprüfung egal bei welchem Anbieter ist nie verbindlich. Schlussendlich kann dir der Anbieter immer erst bei Buchung der Leitung, sprich bei Bearbeitung deines Auftrages mitteilen welche Geschwindigkeit möglich ist. Diese wird Dir dann auch schriftlich bestätigt. Schriftlich hat man Dir klar mitgeteilt, dass kein DSL möglich ist und man deshalb deinen Auftrag nicht durchführen kann. Alles was du hast ist eine Eingangsbestätigung deines Auftrags und eine Ablehnung des Auftrages, weil dieser nicht realisierbar ist. Die mündliche Aussage die du vorab vom Kundenberater bezüglich der Bandbreite erhalten hast, wirst du nicht nachweisen können.
Durch die Änderung des TKG hast du ein Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten, wenn du bei einem Umzug am neuen Wohnort nicht die Leistung, die du am alten Wohnort erhalten hast, bekommst. Genau dies hat man Dir angeboten. Ein Recht auf eine sofortige Kündigung hast du nicht, sowas wäre eine reine Kulanzentscheidung von 1&1. Bezweifel das 1&1 auf Geld verzichten wird, was Ihnen zusteht.
@ Sven Peters
Rechtlich gesehen haben sie Recht.
Es gibt jedoch schon einige Länder, da würde die Auskunft 'kein DSL verfügbar' zu Lachstürmen Anlass geben, es sei denn, der User ist tatsächlich in den hintersten Graben gezogen.
Am DSL ausbau hat ja auch niemand mehr Interesse.
Wozu auch, DSL Anschlüsse kann man ja heutzutage schon fast nicht mehr als Breitband bezeichnen.
Zum andern seh auch ich keinen Grund zur beschwerde.
Die Änderung des TKG ist ja zu ihrem Vorteil.
Sonst hätte 1&1 den Vertrag trotz nicht Verfügbarkeit einfach bis zur regulären Kündigungsfrist weiterlaufen lassen.