Ich wohne in einer Wohnanlage, vor der eine Schranke ist. Also wenn man drauf will, muss man entweder den Transponder nutzen oder mit einem Dreikant ran. Nachdem vor ca. 2 Wochen der DHL-Fahrer nicht zugestellt hat und kackfrechauf der gelben Karte vermerkt hat "Schranke zu" habe ich mich mit DHL in Verbindung gesetzt und man hat mir versichert, dass sowas nicht mehr vorkommt.
Tja, an 17.08. war die Schranke-wie vorgesehen- wieder zu. Und heute habe ich den gelben Zettel mit der gleichen Frechen Bemerkung "Schranke zu" im Briefkasten. Ich soll mich also wieder in eine ewige Warteschlange bei der Postanstellen und mein Paket selbst holen. Der DHL-Fahrer müsste 2 min laufen um zu meiner Tür zu gelangen. Das Päckchen wiegt ca. 500 Gramm.
Lieber DHL-Fahrer, ist das unzumutbar? Hermes hat hier eine Lösung gefunden, die Sie sich gern abschauen können: Der Fahrer, der unsere Tour fährt, bekommt einen Dreikant aufs Auto! Und es funktioniert. Warum zahle ich Versandkosten wenn ihr eure Arbeit nicht macht? Ich fordere Sie auf, sich zu kümmern. Ein DHL-Fahrer hat mir erzählt, es gäbe eine Unzumutbarkeitsklausel. Ist es unzumutbar 2 min zu laufen mit 500 g Päckchen? Bei der letzten Beschwerde hieß es: und sollte der Zusteller mehrere Pakete für die Anlage haben, dann hat er ja eine Sackkarre auf dem Fahrzeug.
Bestell-/Kundennummer: 319086144398
Meine Forderung an DHL:
Zusicherung und Einhaltung einer dauerhaften Zustellung, Schadenersatz für Portokosten wegen nicht erbrachter Leistung
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 6
Wenn der Fahrer bei jedem Kunden erstmal Schranken und andere "Rätsel" lösen muss, und noch 2 Min. oder länger herumlaufen muss, wird er sein Pensum schlichtweg nicht schaffen können. Wie wär es also mit einer Packstation? Das ganze erinnert doch sehr an "Silent Hill 3" wo man erstmal diverse Rätsel lösen und Schlüssel finden muss, bis man endlich die gewünschte Tür öffnen kann.
S i e müssen dafür sorgen, dass die Schranke geöffnet ist!
Der Zusteller hat eindeutig richtig gehandelt. Sie können sogar froh sein, dass er die verschlossene Schranke nicht als Annahmeverweigerung betrachtet hat. Dazu wäre er berechtigt gewesen.
Es ist doch verständlich, dass der Fahrer nicht mit den Paketen unterm Arm quer durch die Wohnanlage läuft, nur weil die Anwohner immer schön die Schranke unten lassen. Hierfür fehlt dem Zusteller einfach die Zeit bei locker über 200 Paketen, die er im Auto liegen hat.
Und wenn er die geschlossene Schranke umgeht wird er von nächsten wegen unbefugtem Betreten angemacht. Wenn ich vor einer verschlossenen Schranke stehe und keine Klingel oder ähnliches vorhanden ist, geh ich auch wieder. Ist ja wohl der Sinn einer Schranke das da nicht Hinz und Kunz reinkommt. Wer abgeriegelt Lebt braucht sich auch nicht wundern wenn keiner kommt.
Die Beschwerde war doch schon mal hier, oder?
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Trotz Beschwerde bei DHL keine Antwort bis heute