Bauvorhaben InCasa im Wohnpark Karlshorst 10318 Berlin

Magdeburg

Sehr geehrter Herr Filor,

da die im Wohnpark Karslhorst in mehreren Baucontainern untergebrachten Bauarbeiter aus Osteuropa und Asien jetzt auch für Sie den Bau des Familiendomizils InCasa auf dem vorgenannten Gelände durchführen, wende ich mich direkt an Sie.

Offenbar ist die Lebensqualität der in Baucontainern auf dem Gelände des Wohnparks Karlshorst zusammengepferchten Bauarbeiter so gering, dass Sie die 12 Stundenschichten von Montag bis Samstag zum Feierabend und am Wochenende nur mit Unmengen von Alkohol und lauter Musik verarbeiten können.

Was einerseits erklärbar andererseits jedoch für die Anwohner, die hier Wohngeld oder Miete zahlen, unhaltbar ist.

Zumal ja die Erfahrung des Wohnparks Karlshorst (nachzulesen unter Filor & Pfeffer Immobilienmanagement), ihnen also nicht unbekannt, zeigt, dass unerfahrenes Baupersonal ohne Anleitung bei Arbeiten unter Alkoholeinfluß nur Baupfusch produzieren kann.

Da Sie als Makler des Bauvorhabens InCasa die Verantwortung für die fachgerechte Ausführung des von Ihnen angebotenen Bauprojektes gegenüber den Erwerbern einerseits und gerade wegen der extrem hohen Provision von 3% des Kaufpreises bei Versprechen wie ein ruhiges Fleckchen in der Stadt, Rückzugsmöglichkeiten, Design und hochwertiger Ausstattung verantwortlich sind, hier meine Empfehlung an Sie:

Bringen Sie die Bauarbeiter menschenwürdig unter.

Sorgen Sie für eine Wohnatmosphäre für die bereits dort lebenden Menschen ohne Beschallung mit osteuropäischer Musik bis in die frühen Morgenstunden, lautstark kommunizierenden Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Müll ohne Ende.

Ich denke, bei Provisionen von ca. 8000,- bis 11000,- Euro pro Maisonette Wohnung ist eine Unterbringung der Bauarbeiter in einer einfachen Pension oder einem Wohnheim durchaus finanzierbar.

Oder fragen Sie doch einfach den Bauträger. Bei einem Kaufpreis von 276.000,- € bis 386.000,- € pro Wohnung ist doch sicherlich eine entsprechende Unterbringung der Arbeiter möglich.

Zumal es sich ja nun wirklich nur um eine Handvoll Bauarbeiter handelt, die jedoch den Krach ganzer Kompanien veranstaltet. Vielleicht stimmt dann auch die Qualität der Bauausführung und die Zufriedenheit der Anwohner wächst.

Ach und bitte streiten Sie hier nicht ab, dass diese Arbeiter auch für Sie tätig sind, das ist hier täglich sichtbar und macht Sie nur unglaubwürdig.

Meine Forderung an Emissionshaus Filor:

Menschenwürdige Unterbringung der Bauarbeiter, Einstellung der Lärmbelästigung, Müllbeseitigung

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 289 Tagen und 22 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Warum sollte dieser Thread anders enden, als der Andere?

Nun, dem Threadersteller geht es sicherlich vorrangig um die eigenen Belange. Die Bauarbeiter dienen nur als Vorwand.

Es ist die alte Geschichte der Lärmbelästigung aus dem anderen Wohnpark-Mecker-Thread. Ich weiß nicht, warum das an dieser Stelle wieder aufgewärmt wird, weil es dazu, solange die Baustelle existiert, keine Lösung gibt.

Was soll noch dazu gesagt werden? Baustelle=Bauarbeiter=Lärm, Verzögerung=längere Baustelle=längerer Aufenthalt Bauarbeiter=länger andauernder Lärm, Lösung=Durchhalten oder Wegziehen.

Jetzt zu verlangen, dass die Bauarbeiter in ein Hotel ziehen, ist Unsinn. Warum sollte man die letzten paar Monate einen solchen logistischen Aufwand betreiben. Zumal der Ersteller des Threades offenbar nicht mit den Betroffen gesprochen hat. Wahrscheinlich traut er sich nicht. egal. Beschweren als Lebensinhalt ist eben auch etwas.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird mit dem Bau begonnen, wenn 80% verkauft sind. Wann das sein wird? Keine Ahnung. Aber in der heutigen Zeit der Immobilien-Hysterie wird es nicht so lange dauern, denke ich.

Wenn man die Baugeschwindigkeit im allgemeinen betrachtet, rechne ich persönlich mit Fertigstellung Sommer/Herbst 2013. Früher wäre natürlich schöner.

Also mal ehrlich,
wie unglaublich unerwartet ist es denn, dass die uns bekannten Bearbeiter auf die nächste Baustelle nebenan geschickt werden, unter gleichen Bedingungen weiterleben und vermutlich genau so rumpfuschen.

Wer der Meinung ist, dort eine Immobilie zu erwerben, sollte einfach seinen Mund halten und sich mit den bekannten Bedingungen zufrieden geben. Es hat Sie niemand gezwungen dort ein Eigenheim zu kaufen. Sowas regt nun selbst mich als Wohnparkmieter auf. Wir kaufen uns in naher Zukunft eine Immobilie von einem anderen Bauträger. Dort kann man natürlich auch Pech haben, aber so habe ich wenigstens die Gewissheit die lieben Herren hier nicht dabei zu unterstützen, auf einen Ferrari upzugraden. Au revoir.

In der Gartenstadt Karlshorst sind aber Bauarbeiter die deutsch sprechen. Also keine Bauarbeiter vom Wohnpark, oder sehe ich das falsch?

Wer genau hinsieht, erkennt überall die gleichen Gesichter der Bauarbeiter, ob im Wohnpark Karlshorst, für InCasa oder nebenan auf der Baustelle der Gartenstadt.

Kein Wunder, die Bauarbeiter arbeiten ja für die gleichen Leute. Nur die Baufirmen haben andere Namen.

Sprechen sie beim Vorbeilaufen oder Fahren doch mal den einen oder anderen Bauarbeiter an, da hören Sie ja woher Ihre Fachleute kommen.

Sogar die verwendeten Maschinen sind dieselben. Alles nur Augenwischerei.