12.10.2012 | 09:13 Uhr | 830 Views
Ich bin Studentin der Hochschule München.
Mein Abitur habe ich im Juli 2011 abgelegt und bin daraufhin ins Ausland gegangen. Im März 2012 bin ich dann an der Hochschule München immatrikuliert und daraufhin sofort sowohl einen Antrag auf Kindergeld gestellt als auch angefragt, ob ich für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes eine Nachzahlung bekommen kann.
Daraufhin musste ich einige Nachweise über meinen Aufenthalt als Aupair einreichen. Nichts passierte. In den folgenden drei Monaten habe ich dann ca. jede zweite Woche angerufen, um mich über den Stand der Dinge zu informieren. Alles was mir die Mitarbeiter sagen konnten war, dass die Unterlagen eingereicht wurden, aber eine Bearbeitungszeit von sechs Wochen üblich sei, also habe ich mich in Geduld geübt. Im Juli 2012 bin ich dann nochmal für drei Monate ins Ausland gegangen. Nun bin ich zurück und habe ein Schreiben von der Familienkasse, dass ich dieser 700,-- Euro schulde von dem Zeitraum, in dem ich im Ausland war, in dem ich kein Kindergeld erhalten habe. Meinen Antrag fürs Studium haben sie aber immer noch nicht bearbeitet. Mein zweites Studiensemester läuft und ich habe immer noch keinen Cent gesehen.Meine Forderung an Familienkasse Ravensburg:
Sofortige Nachzahlung und weitere Auszahlung des Kindergeldes
Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 248 Tagen und 15 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 9
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass nicht Sie, sondern Ihre Eltern kindergeldberechtigt sind? Fragen Sie die doch mal, ob die etwas bekommen haben.
Nein, meine Eltern haben nichts bekommen.
Ich habe auch zur selben Zeit das Formular zur Abzweigung des Kindergeldes auf mein Konto gestellt.
Letzter Weg: Generaldirektion
Was ich damit meinte: kindergeldberechtigt sind in Deutschland die Erziehungsbrechtigten, also müssen die es auch beantragen. Meines Wissens können Sie nichts beantragen, wozu Sie nicht ebrechtigt sind. Also müssten wohl Mutti und Vati den Antrag stellen und das Geld dann an Sie weitergeben.
Haben meine eltern auch gemacht, nur kümmer ich mich jetzt darum, dass das kindergeld noch nicht da ist. meine eltern haben den antrag ausgefüllt und unterschrieben und ich habe ihn anschließend weggeschickt. also alles nach regel.
Dieser Kommentar wurde entfernt.
Ich versichere Ihnen, dass Ihre Eltern genauso behandelt würden!
70-80% der Mitarbeiter der Familienkasse wären überflüssig, wenn die Anträge sachgerecht bearbeitet würden (der Anteil der faktisch arbeitslosen Beamten war früher noch höher!).
Eine typische Schikane, die übrigens auch Arbeitslosen angewendet wird, ist es, die Auskünfte häppchenweise anzufordern.
Suchen Sie mal in der Reclabox nach "Familienkasse". Es gibt Kindergeldänträge, die seit über 11 Jahren nicht bearbeitet werden!
Da meine Beiträge schon so häufig zensiert wurden, muss wohl sehr viel Wahres in ihnen sein!
An die Beschwerdeführerin: Die Leute in der Familienkasse sind mindestens so schlimm wie die im Jobcenter. Und deren dubiosen "Erfolge" sehen sie hier beschrieben:
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37735/1.html
Nachdem ich ein Schreiben an die GF der Regionaldirektion mit Einschreiben geschickt habe, hat sich endlich etwas bewegt und meine Akte wurde nun bearbeitet.
Kein Einzelfall, siehe hier:
http://de.reclabox.com/beschwerde/57004-bundesverfassungsgericht-karslruhe-richterliche-rechtsbeugungen