Heute (am 12.10.2012) war ich im Lidl in Weil der Stadt.
Ich habe ein Aktionsangebot gesehen, dass Laktase-Tabletten (60 Stück) nur 2,44 € kosten. Die habe die genommen.
An der Kasse hat die Kassiererin deren Strichcode mehrmals eingelesen: der Computer hat immer 3,49 € gezeigt. Ich habe die Kassiererin gebeten, gemeinsam den Preis an zu gucken und an zu passen, damit ich die Ware mit dem Aktionspreis kaufen kann. Wir haben gemeinsam geguckt, und sie hat mir das Recht erkannt.
Sie hat gesagt: "Man kann leider manuell den Preis nicht im Rechner ändern." Endlich haben wir die Ware storniert.
Damals gab es schon Mal ähnliche Fälle im Lidl (wenn die Warenpreise im Computer falsch drin standen), aber bis jetzt ging es immer so, dass die Kassiererin den Preis lt. Aktionsangebot im Rechner manuell korrigiert hat, damit ich die Aktionswaren kaufen konnte.
Über den Angebotsaushang habe ich ein Foto gemacht, das füge ich bei.
Meine Forderungen sind:
1.) Ergeben Sie mir die Möglichkeit, die Laktase-tabletten für 2,44 EUR (wir im Angebot stand) kaufen. Für die Kontaktaufnahme benutzen Sie bitte die E-Mail Addresse, die ich erteilt habe.
2.) Erteilen Sie mir bitte schriftlich einen Brief mit Unterschrift + Stempel von Lidl, in denen Sie bestätigen, dass die Kassiererin in diesen Fällen - wie damals - den Preis manuell ändern kann, damit die Kunden die Aktionswaren für deren Aktionspreise kaufen können: das kann ich später jederzeit der Kassiererin vorliegen, damit sie zweifellos den Preis im Computer anpassen kann
Meine Forderung an Lidl Dienstleistung:
Laktase-tabletten für den Aktionspreis mir anbieten + schriftliche Bestätigung mir schicken, dass die Kassierern den Warenpreis manuell im Computer ändern dürfen
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Diese Optisana-Aktion -30 % lief doch laut Lidl-Werbeprospekt vom 01. -06. 10. Die Mitarbeiter haben offenbar gepennt und die Werbepreise noch diese Woche hängen gelassen.
Es scheinen alle Kommentatoren Geschäftsführer bei Aldi, Netto, Lidl etc. zu sein. :-)
1. Natürlich hat die BF ein Recht darauf sich zu beschweren.
2. Natürlich müssen die ausgezeichneten Preise stimmen.
3. Natürlich kann man als Kunde an der Kasse ein anderes Angebot als den ausgezeichneten Preis abgeben - auch wenn das Feilschen an der Kasse eher unwahrscheinlich erscheint.
4. Genauso wie der Vekäufer nicht zu einen niedrigeren Preis verkaufen muss brauche ich auch nicht zu einem höheren Preis kaufen.
5. Inwieweit ein Lockangebot oder eine falsche Preisauszeichnung eine Täuschung ist sollten andere Stellen entscheiden.
Bis jetzt keine Reaktion von Lidl.
Kurz nach der Veröffentlichung des Falles, habe ich eine E-Mail vom Reclabox bekommen, in denen sie die folgenden beschrieben haben:
"Lieber ReclaBoxler,
nach Prüfung Ihrer Beschwerde (ID-54480) konnten wir die Firma/Institution leider nicht über Ihre Beschwerde informieren. Die Firma/Institution gehört zu einer der wenigen, die uns untersagt haben, Sie über die Beschwerde auf ReclaBox zu informieren.
Wir bedauern dies sehr, hoffen aber, dass die Firma/Institution Ihre Beschwerde trotzdem lesen wird und es zu einer positiven Lösung Ihrer Beschwerde kommt.
Hilfreich ist aber, wenn Sie selbst die Firma/Instituion darüber informieren, dass Sie eine Beschwerde auf ReclaBox veröffentlicht haben.
Wir werden Sie regelmäßig nach dem Status Ihrer Beschwerde befragen.
Für Fragen stehen wir gerne unter support@reclabox.com zur Verfügung.
Ihr ReclaBox Support-Team"
Ausgehen davon kann ich aussagen, dass Lidl die Kundenbeschwerde unseriös behandelt, und deshalb wird diese Beschwerde gar nicht gelöst.
Ihre gestelzte Scheibweise läßt auf einen komplizierten Charakter schließen. Sie wollen gern gutes Deutsch schreiben - können es aber nicht.
Den eigentlichen Sachverhalt sollten Sie "sportlicher" nehmen. Telefonieren Sie einfach einmal mit dem Filialbetreuer.