Ich habe am 05.09.2012 meine Jahresabrechnung erhalten, wonach mir ein Guthaben von über 800€ zusteht.
Bis heute ist die Zahlung auf meinem Bankkonto nicht eingegangen. Auf 2 Mails habe ich kein Antwort erhalten. Heute habe ich mit der Hotline telefoniert und folgende Aussage erhalten:
"ja, es kann auch länger dauern, warten sie noch 2 Wochen ab und dann melden sie sich nochmal. "
"na wielange kann es denn dauern, 8 Wochen, 1/2 Jahr oder 1 Jahr? "
"oh, wir haben hier schon die kuriosesten Sachen erlebt, also warten sie einfah noch 14Tage und wenn nichts gekommen ist, dann melden sie sich bitte nochmal"
Hä? Was soll das denn. Warum schreibt man in der Abrechnung, dass das Guthaben innerhalb von 6 Wochen gezahlt wird, wenn das nicht eingehalten wird? Meine Zahlungen müssen ja auch pünktlich bim Stromanbieter eingehen.
Bestell-/Kundennummer: Vertragsnummer 900001753724
Meine Forderung an Flexstrom:
Umgehende Zahlung meines Guthabens auf mein Bankkonto
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 7
Generell sollte man immer eine Rechtschutzversicherung haben, das gilt grundsätzlich wenn man geschäftlich aktiv ist, und das sind die meisten Menschen. Wahrscheinlich werden Sie nach 14 Tagen um weitere 14 Tage vertröstet werden usw. - scheinbar lohnt sich für die Energieversorger die Hinhaltetaktik, weil sie damit halt gute Zinsen pro Kunde und mit deren Geld verdienen, und damit wahrscheinlich ihren Preisvorteil und die Bonuszahlungen finanzieren. Sie sollten daher jetzt eine Rechtschutzversicherung abschliessen und nach Ablauf von 14 Tagen auch mit rechtlichen Schritten drohen. Wenn Sie versichert sind, müssen Sie zwar 3 Monate warten, bis Sie theoretisch klagen können, aber der Anwalt kann dem Energieversorger trotz allem schonmal einen anwaltlichen Brief schreiben und das zeigt meistens schon die gewünschte Wirkung!
Also bei mir ging die Klageerstellung keine 3 Monate im Fall Extraenergie. Anwalt hat eine Frist von 21 Tagen gesetzt, EE hat keine Reaktion gezeigt, dann wurde die Klage beim meinem zuständigen Amtsgericht eingereicht. Ab dann ging es fix und EE hat ruckzuck eine korrekte Rechnung erstellt.
In der Tat ist heute eine Rechtschutzversicherung unabdingbar.
Man kann auch ohne Rechtsanwalt ein Mahnverfahren bei Gericht einleiten.
Auf jeden Fall: Nicht locker lassen und Forderungen mit allen Mitteln durchsetzen!
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Und nun zu Flexstrom allgemien: Diese "Firma" legt es nur darauf an, die Kunden durch Nichteinhaltung von Versprechen (z. B. Bonus), dubiosen Auslegungen der Geschäftsbedingungen, die keiner versteht, unberechtigte Forderungen und unbegründeten Preiserhöhungen um ihr Geld zu bringen. Die Lehre daraus:
- keine Verträge mit solchen unser-iösen Stromanbietern abschließen
- bestehende Verträge schnellstmöglich kündigen
- alle, die man erreichen kann (Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen usw.) über die Geschäftspraktiken von Flexstrom (und Löwenzahn) informieren und dringend davon abraten.
Nur so kann sich der Verbraucher wehren und denen die Geschäftsgrundlage entziehen. Schade für die Betroffenen im Falle eines Konkurses, aber wer bei dieser Vielzahl an Negativ-Publicity immer noch einen Vertrag mit Flexstrom oder Löwenzahn abschließt, ist im Prinzip selbst Schuld.
Es hat sich niemand gemeldet. Ich habe Flexstrom über Facebook angeschrieben, von dort habe ich eine (Standard) -Antwort erhalten, dass sie es nochmal an die Buchhaltung gegeben haben, aber noch um Geduld bitten. Das ist nun auch wieder eine Woche her. Ich werde nun doch einen Anwalt einschalten.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Genau das Geleiche bei mir. 1. Jahresabschluß Rechnung wurde - erst nach Erinnerung meinerseits - 3 Monaten nach Ablesdatum erstellt. Darin stand ebenfalls "offener Betrag (>500€) wird innerhalb von 6 Wochen überwiesen". Dies ist nun mehr als 9 Wochen her und ich erhalte keinerlei Reaktion auf Anfragen - von wegen: Wir antworten garantiert innerhalb von 24 h - dies gilt wohl nur bei potentiellen Neukundenanfragen.
Echt eine Frechheit. Ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich für das zweite Vertragsjahr bereits in Vorkasse getreten bin.
Also an alle die an eine Wechsel zu Flexstrom denken: Finger Weg von dem Laden. Der ist zwar scheinbar günstig, wenn die jedoch nicht überzahlte Beträge zurücküberweisen wird es noch viel teuerer als beim Grundversorger.
Vom Ärger ganz zu schweigen.
Flexstrom hat mir mein Guthaben nun endlich überwiesen, nach sage und schreibe fast 12 Wochen.
Ich musste dazu jedoch einen Anwalt einschalten. Ein gr0ßes Dank an meine Rechtsschutzversicherung!
Bei Flexstrom habe ich aufgrund der Preiserhöhung zum 01.01. von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht, da warten meine Anwältin+ich noch auf die Kündigungsbestätigung. Mal sehen, was für Ärger bei der Schlussabrechnung folgt.
NIE WIEDER FLEXSTROM!