Seit längerer Zeit wiederholt sich folgender Ablauf an der Kasse einer ALDI Filiale in Quakenbrück:
- ich nähere mich den Kassen mit meinen Einkäufen und mit meinen Kindern
- da sind eigentlich zwei Kassen besetzt
- die eine Kassiererin hat aber das Schild „bitte keine Waren mehr aufstellen“ am Ende der Kasse stehen
- bei der zweiten Kasse sammelt sich währenddessen eine Riesenschlange.
Einige trauen sich aber und laden ihre Ware auch an der ersten Kasse auf, und die Kassiererin, sichtlich angenervt, kassiert doch weiter ab.
Jetzt bin ich aber erst viel später an der Reihe, als andere, die sich an die erste Kasse getraut haben.
Einmal fragte ich, ob wir nicht doch noch aufpacken dürfen, schließlich stehe ich da in einer Riesenschlange mit 4 Kindern, die langsam unruhig werden. . Dieses wurde jedoch stumpf verneint. Kurz darauf packten andere einfach auf und legten das Schild beiseite – die Kassiererin kassierte weiter und schaute mich nur an - ich hätte die Kassiererin am liebsten angeschrien
Da meine letzte Erfahrung am Samstag, den 20.10. war, habe ich mir vorgenommen, dieses weiterzugeben, mit der Hoffnung, dass sich das ändert.
Meine Forderung an ALDI Unternehmensgruppe Nord:
Das Verhalten solcher Angestellten zu vermeiden
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 13
Mal aus der Sicht einer Kassiererin: Es hat meist schon einen Grund, warum wir unser Schild aufstellen. Entweder wir müssen Ware annehmen, Wechselgeld holen, müssen mal aufs Klo, oder ab und an passierts auch mal, das wir Pause haben. Wir können nichts dafür, das unsere Arbeitgeber zu wenig Persolan einstellen. Und glauben Sie mir, uns ist es auch zuwider, Kunden warten zu lassen. Aber deshalb können wir auch kein Pfützlein unter unseren Stuhl setzen oder 8 Stunden durcharbeiten ohne Pause. Und wenn Kunden das Schild ignorieren, was soll man denn machen? Per Lautsprecher durch den Laden posaunen "Kasse 1 schliesst, weil meine Blase sonst platzt"?
Warum sich die Beschwerde gegen die Kassiererin richtet, ist mir nicht ganz klar. Ja OK - sie hätte diesen frechen Kunden deutlich sagen können, dass die Kasse geschlossen ist und konsequent nicht mehr abkassieren sollen. Dreist sind ja hier wohl diese ignoranten Kunden - die hätten Sie zurechtweisen sollen, anstatt sich über die, anscheinend der Situation nicht gewachsenen, Kassiererin hier zu beschweren.
@ Kassiererin 6836170
Was man machen soll wenn man an der Kasse sizt, und sich fast in die Hose macht? -Aufstehen, und auf die Toilette gehen, ganz einfach. Aber ich denke der Beschwerdeführerin geht es nicht darum, das dieses Schild da stand, sondern das man ihr mitteilte sie dürfe Ihre Sachen nicht auf's Band legen, kassiert aber weiter fleißig die anderen Kunden ab ohne zu murren. Und das man da ungemütlich wird ist glaube ich schon irgendwie nachvollziehbar.
Die Kassiererin kassiert an einem Samstag von oftmals 8 h in der früh bis 20 h am Abend in dem Laden, das sie dann auch einmal austreten muss, mal was essen oder trinken muss, ist dich völlig normal und menschlich. Und was kann sie tun? Nur ihr blödes Schild aufstellen und hoffen das ein paar intelligente Kunden darauf anspringen. Und was passiert? Ein paar dreiste Kunden nehmen das Schild einfach weg und stellen sich dort an die Kasse. Und der Kassierein bleibt nichts anderes übrig als dann weiter zu kassieren. Und die Kassiererin hat SIE dann so komisch angesehen, weil sie eben auf die glorreiche Idee gekommen sind, die Kassiererin sozusagen zu nötigen, weiter zu kassieren, was ich echt eine Frechheit finde. Und andere Kunden haben Sie durch Ihr Verhalten auch noch auf diese Idee gebracht. Meinen Glückwunsch für so ein selten d. Verhalten.
@ 4110326
Ja, sicher. Ich handhabe das auch so. Wenn mein Schild steht, dann stehts, und wenn dann einer meint er müsste sich trotzdem anstellen, sag ich auch laut, das ich jetzt zumachen muss. Weil das bei mir geht. Weil meine Chefin da auch Verständnis hat. Nur ist das nicht überall so, und wenn besagte Kassiererin alles geschluckt und weiterkassiert hat, wird sie schon dementsprechend Druck von oben haben.
Wenn ich als Kassierkraft dieses Schild aufstelle, dann entferne ich mich auch aus der Kasse. Es gibt so gut wie keine logische Erklärung (ausser vielleicht spontan auftretenden akuten Gesundheitsbeschwerden) warum ich herumsitze während an der anderen Kasse die Schlange immer länger wird. Ich kann die Verfasserin der Beschwerde auf jeden Fall verstehen, mit allem Verständnis für die Blase der Kassiererin. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht die sanitären Einrichtungen aufzusuchen ebenso wie es festgeschriebene Pausen gibt, die einem zustehen. Würde die Frau kurz vor dem " Blasenriss " stehen, würde sie nicht an der Kasse sitzenbleiben. So ein Verhalten ist irritierend, vor allem da man dann immer wieder sieht, dass die anderen Kunden das " Dreistigkeitsprinzip " anwenden und damit erfolgreich sind. GrussThomas
Wieder typisch Mütter mit Kindern. Die meinen immer alle Welt dreht sich nur um sie. Einer Kassiererin steht auch mal ein Pause zu.
Auch das verhalten der anderen Leuten ist unverschämt. So ein Schild hat nun mal einen Grund.
Pause, Toilettengang, etc.
Rücksicht und Verständnis zählt wohl nicht mehr.
Ich glaube hier Mütter zu verurteilen, ist unpassend. Dass die Kassiererin ihren Grund hatte das Schild aufzustellen, ist verständlich, dann soll sie die Kasse aber auch schliessen und nicht bei einigen zulassen, sich weiter anzustellen und bei anderen nicht. Das führt wirklich dazu, dass Leute, die noch nachfragen ob sie Ware aufstellen dürfen in Zukunft ebenso reagieren wie die anderen Verbraucher!
Da sieht mans mal wieder Dreistigkeit siegt!
Das Schild wurde nicht ohne Grund aufgestellt und einige Kunden nehmen sich das Recht heraus dieses zu entfernen. Sie waren so höflich und haben gefragt ob Sie nicht auch noch schnell abkassiert werden koennen. Dies wurde verneint. Eigentlich eine klare "Ansage".
Es kommen weitere Herrschaften die sich über das Schild hinwegsetzen und die Mitarbeitern muss weiterkassieren. Unfassbar!
Und nun auch noch über diese Mitarbeitern bescheren?
Es ist unglaublich was sich Angestelle heute bieten lassen mussen.
Gerade bei Discountern muss ein solcher Druck herschen, dass die Mitarbeiterin solchen Kunden ausgesetzt sind und sich nicht einmal trauen (duerfen) etwas dagegen zu unternehmen.
Vllt. musste die auf die Toilette - dies ist Menschlich.
Diese der Kunde ist Koenigmentalitaet stinkt zum Himmel.
Wenn die Mitarbeitern einfach aufgestanden waere waeren warscheinlich noch Gegenstaende durch die Filiale geflogen.
Vielleicht lag es nur einfach daran, das zu dem Zeitpunkt, als die Verkäuferin die Kasse schließen wollte, (um Ware weiter einzuräumen), die Zahl der Kunden die bezahl. wollten, noch für 1 Kasse ausreichend war.
Das kann sich aber von paar Sekunden ändern, indem 4-5 Kunden auf einmal an die Kasse kommen.
Dann läßt man natürlich die Kasse doch auf und kassiert weiter.
Ist natürlich ärgerlich für Bf, aber Sie hatte Ihre Ware nunmal schon auf die andere Kasse gelegt, da die Kassierin schließen wollte.
Ist von niemanden unverschämt, sondern eine unglückliche Situartion für Bf, aber gerade mal nicht zu ändern.
Passiert auch in unserem Unternehmen (wo ich angestellt bin) leider auch.
Von dreister Kassiererin zu schreiben, ist überzogen und unpassend.
Gerade in Märkten wie Aldi, Penny und Netto sind die Kassiererinnen auch für das Einräumen der Ware verantwortlich.
Da kann die Situation die Bf schildert schon mal vorkommen, da man das Öffnen der 2. Kasse kurzfristig entscheiden muß, und irgendwie muß man auch mal einen Kat machen, um den Kunden auch gefüllte Regale zur Verfügung zu stellen.
@ Idee
Wenn man an der Kasse sitzt, sieht man ja den Verkaufsraum. Und man sieht auch wer sich anstellt, bzw. es vorhat. -Aber darum geht es ja nicht. Die Beschwerdeführerin hatte auch nicht ihre Ware schon auf's Band der anderen Kasse gepackt, sondern stand noch in der Schlange. -Wiso wurde ihr das Auflegen also verneint, und anderen Kunden gestattet? -Darum geht es.
Antwort von ALDI Nord erhalten. Die Beschwerde ist hiermit gelöst.