Simyo-Abzocke - bewusste doppelte Berechnung von flat-Optionen

simyo
Düsseldorf

Ich nutze den 9 cent-Tarif von simyo ohne Vertragslaufzeit und habe eine Datenflat dazu gebucht, die monatlich gekündigt oder wieder dazu bestellt werden kann.

Simyo hat mir mit der August-Rechnung nun nach Auskunft der Hotline die doppelte Gebühr berechnet mit der fadenscheinigen Begründung, der August hätte 31 Tage und die Option würde nur für jeweils 30 Tage gelten!

Auf mein Argument, dass fast jeder zweite Monat 31 Tage hat, hatte der Hotline-Mitarbeiter keine Antwort parat. Jedenfalls hat simyo die doppelte Gebühr nach seiner Auskunft sehr bewusst abgebucht; und irgendwann im Frühjahr (wann, konnte er mir allerdings nicht sagen) würde dafür auch mal keine Gebühr gebucht.

Auf die Frage hin, was passiert, wenn ich die Option kündige oder einen Tarifwechsel vornehme (was ich eigentlich grad vorhatte) sagte der Hotliner, die doppelte Gebühr würde mir dann nicht erstattet und ich hätte dann Pech gehabt. Es sei denn, ich warte den Ausgelichsmonat im Frühjahr ab.

Das bedeutet, dass dieses ach so flexible Optionen-Konzept einem nur vorgaukelt, man könne monatlich frei über die Buchung von Optionen entscheiden. In Wirklichkeit ist der Verbraucher der Dumme und zahlt drauf, wenn er sich nicht gleich für ein ganzes Jahr für den gleichen Tarif und die gleichen Optionen entscheidet.

Ich dachte ehrlich gesagt, simyo wäre anders, stelle aber leider grad fest, dass das Unternehmen im gleichen Atemzug mit 1und1 genannt werden muss. Kunden-Abzocker!

Was kann ich nun tun, außer Widerspruch (gibt es eine Faxnummer von Simyo?) einzulegen? Ist diese Abzocke-Praxis bekannt? Gibt es andere ReclaBoxer, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und weiter sind als ich?

Meine Forderung an simyo:

Erstattung der doppelten Gebühr von 9,90 EUR

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Mehr schlecht als recht gelöst! Simyo beharrt auf der Argumentation, immer 30 Tage abzurechnen. Es hat somit ein Wechsel von der rückwirkenden Zahlung für den vergangenen Monat, hin zur Vorauszahlung statt gefunden. Laut der Kundenbetreuung handelte es sich jedoch um eine Fehlauskunft, dass der Kunde im Falle der Kündigung auf den Kosten sitzen bleibt. Angeblich kann ich die Option dann noch weiter nutzen bis zum im Voraus bezahlten Punkt. Damit kann ich leben, auch wenn dieses Verfahren jenseits von gut und böse ist und Transparenz und Kundenservice was anderes ist.