Am gestrigen Tag gegen 17:04 Uhr stand ich an der Bushaltestelle 140 und habe auf den Bus (lt. Fahrplan) 17:22 Uhr gewartet. Ich hatte mich zuvor schon darüber informiert, wann und in welchen Abständen dieser Bus fährt. Er fährt nur alle 20 Minuten!

Soweit, so gut. Als der genannte Bus endlich gegen 17:24 Uhr auf der Fahrspur Mehringdamm zu sehen war, machte jedoch dieser eine Wendung zur entgegengesezten Richtung und fuhr davon. Er hätte aber doch zur Haltestelle kommen müssen? Ich verstand die Welt nicht mehr. Wieder 20 Minuten im Kalten stehen und warten. In der Zwischenzeit kamen noch mehr Leute hinzu, die mit dem Bus fahren wollten. Dieser kam dann auch, und zog dasselbe Spielchen nochmal ab. Bin ich im falschen Film? Auch die neben mir stehende Mutter mit Kind, sah mich fragend an und machte die Bemerkung: "Ähhh? Was war das denn? " Ich war bereits am überlegen, was ich nun mache, um dahin zu kommen, wo ich hin will, da kam etwa 3 Minuten später noch ein 140er Bus, der dann auch an unserer Haltestelle hielt.

Muss ich daraus schlau werden? Ich meine, dieser Bus fährt im 20-Minuten-Takt lt. Fahrplan. Bei so einer langen Wartezeit, sollte man sich doch wohl auf den Fahrplan verlassen dürfen, oder nicht?

Meine Forderung an BVG Verkehrsbetriebe Bus:

Fahrpläne, auf die man sich verlassen kann

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Das ist ein ganz altes Spiel.
Die Busse unterliegen totaler Fehlplanung und an einigen Linien ist das täglich so, dass der Bus manchmal Stunden nicht kommt und dann kommen 5 Busse.
Die Busse sind vermutlich umgekehrt, weil sie Ewigkeiten Verspätung hatten, die Busfahrer Feierabend hatten und dann dürfen diese die Fahrt abbrechen, um auch keine Minute länger arbeiten zu müssen.
Hab ich schon sehr oft erlebt.

Wollte nur mal anmerken, dass 20 min. keine lange Wartezeit sind.

X. 99 wohnt im Bayerischen Wald, kennt sich aber im Berliner Busverkehr bestens aus.

"um auch keine Minute länger arbeiten zu müssen. "

Falsch arbeiten dürfen, die Faher unterliegen der Lenkzeitverordnung und müssen dann entweder a) ihre Pause einhalten b) reinkommen und die Fahrt abbrechen.

Seit froh ich hätte gerne einen 20 Minutentakt mein Bus kommt stündlich und abends wird die Linie nicht mehr bedient.

Wir sprechen hier aber von mitten in Berlin wo eine nicht kleine Zahl von Personen auf den Bus warten und für diesen auch meist schon bezahlt haben!
Und wie man schon älteren Beiträgen entnehmen kann, komme ich NICHT aus
dem Bayerischen Wald!
Und das mit der Lenkzeitverordnung stimmt so auch nicht. Denn die normale BVG Arbeitszeit liegt ein ganzes Stück unter der in der Lenkzeitverordnung angegebenen Zeit und das ist auch nicht das was die Fahrer bemängeln. Ich hatte schon viele Streitgespräche mit den Fahrern die den Bus abgestellt haben, obwohl seit 50 Minuten kein anderer Bus kam und das mitten zur rush hour. Seine Aussage war er hat jetzt Feierabend und ist nicht verpflichtet länger zu arbeiten.
Ich stell mir das vor, wie der Arzt oder der Polizist mitten im Einsatz oder bei der Operation sagt, hey meine Arbeitszeit ist rum, ich hör auf mit der OP oder lass den Verbrecher laufen.

Alles, was hier steht, ist nur bedingt richtig. Ich weiss zum Beispiel, wenn U - Bahnfahrer auf der U7 Unmengen an Verspätung haben, weil ein U - Bahnfahrer trödelt, werden die Züge auch nicht bis Rathaus Spandau geführt, sondern jeder zweite Zug endet am Rohrdamm, weil sich da die letzte Kehranlage vor Spandau befindet. Sie fahren dann eben schneller zurück um das "große" Loch durch die Verspätungen wieder aufzuholen. Am Mehringdamm ist das mit den Bussen ebenso passiert. Offensichtlich ist die Strecke, die der besagte Bus nicht befahren hat, einfach nicht relevant und wird "gestrichen" wie die U - Bahnstrecke nach Spandau.