Mangelhafte Reklamationsbearbeitung - Portierungsfehler

E-Plus
Potsdam

Im März 2012 wurde ein Mobilfunkvertrag mit der Firma MetroMobil, Tochter von EPlus, abgeschlossen. Zu diesem Vertrag wurde gleichzeitig die bisher im Vodafonenetz genutzte Rufnummer portiert. Dort begann die Odyssee.

Diese Portierung ist nicht korrekt ausgeführt worden. Bemerkbar machte sich das dadurch, dass Telefonpartner (unsere Rufnummer war ja nun eigentlich im EPlus-Netz) die eine Flatrate ins EPlus-Netz hatten, uns zwar dementsprechend „kostenlos“ anrufen konnten, SMS aber berechnet wurden. Die Portierung der Rufnummer SMS-seitig schien also nicht korrekt funktioniert zu haben, für den SMS-sendenden Anbieter war die Rufnummer wohl noch im Vodafonenetz. Obwohl uns kein echter Schaden entstanden wäre, handelte es sich in diesem Falle ja trotzdem um einen Mangel und dieser sollte abgestellt werden.

Darauf erfolgten Mitte Mai die erste schriftliche und per Einschreiben versendete Reklamation an EPlus, die vierte und letzte am 17.10.2012. Auf diese vier Einschreibesendungen erfolgte KEINE einzige Reaktion seitens MetroMobil/EPlus zum Sachverhalt. Nicht eine Eingangsbestätigung, nicht eine Prüfungsabsicht, nicht eine Nachricht über die Behebung des Mangels.

Parallel dazu kümmerte sich Frau S. von der Teltarif Onlineverlag GmbH um eine Lösung des Problems. Von Ihr erhielten wir Mitte Mai die Nachricht, dass EPlus den Fehler erkannt und behoben hätte. Leider war dies nicht der Fall, SMS aus einer Flatrate zu EPlus wurden weiter berechnet. Weiter Versuche durch Teltarif blieben erfolglos, so dass sich am Ende die übereinstimmende Meinung ergab, der Vertrag wäre außerordentlich wegen Nichterfüllung trotz Nachfrist zu kündigen.

Dies erfolgte dann mit Schreiben vom 15.06.2012 zum 30.06.2012. Die Karte/Rufnummer wurde ab diesem Tag nicht mehr benutzt.

Nunmehr folgten immer noch keine Schreiben zum Sachverhalt, es kamen jedoch Rechnungen und Mahnungen. Diesen wurde umgehend widersprochen. Es gipfelte darin, dass mit Schufaeintrag gedroht wurde, obwohl dort nur unbestrittene Forderungen eingetragen werden können – die von EPlus gemachten Forderungen wurden ja nun nachweislich bestritten.

Letzte Hilfe versprachen wir uns nun von der Verbraucherzentrale Sachsen. Zu einem Beratungstermin Anfang November verfasste die dortige Kollegin erneut ein Schreiben zur Überprüfung des bemängelten Sachverhaltes und der ausgesprochenen Kündigung. Nun kam sie doch, die Reaktion von EPlus! Es bestehe, auch nach mehrmaliger Prüfung verschiedener technischer Abteilungen, kein Aktivierungsfehler der portierten Rufnummer. Diese Aussage steht nun im völligen Widerspruch zu der Aussage, die EPlus im Mai gegenüber Teltarif gemacht hat.

Tja, und nun kommen weiterhin Mahnungen, ein Vertragsende wird nicht akzeptiert.

Meine Forderung an E-Plus Service:

Bestätigung der Kündigung zum 30.06.2012

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 185 Tagen und 19 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

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