Nach Beschwerde liefert DPD Fahrer keine Pakete mehr

Nach einer Beschwerde bei DPD über eine nicht gelieferte Bestellung (anderes Thema) scheint es dem Fahrer einen Spaß zu machen, keine Pakete mehr zu liefern. Dies ist nun die dritte Lieferung, die komischer Weise immer dann versucht wird zuzustellen, wenn alle Parteien im Mietshaus nicht da und alle Nachbarn verschwunden sind. Somit hat DPD einen zufriedenen Kunden mehr. Danke

Bestell-/Kundennummer: 01044701549749101

Meine Forderung an DPD Dynamic Parcel Distribution:

Meine Pakete wieder zustellen

Antwort auf die Beschwerde vom 27.01.2013
DPD Dynamic Parcel Distribution GmbH & Co. KG

Abteilung: Kommunikation

28.01.2013 | 09:03 Uhr

Sehr geehrte Frau Koch,

wir verstehen, dass Sie verärgert sind und möchten den Vorgang so schnell wie möglich aufklären. Bitte lassen Sie uns für diesen Zweck Ihre Kontaktdaten per Email an die Adresse info (at) dpd.de (Betreff "ReclaBox ID-58791") zukommen.

Wir werden Ihnen dann so schnell wie möglich eine Rückmeldung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DPD Team

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Richtig! Der Fahrer hat ein (Ihres!) Paket an Bord und wartet bis alle weg sind. Guter Job, nur einen Kunden am Tag anzufahren.

Bei wievielen Nachbarn sollen wir klingeln?
Bei großen Mietshäusern braucht man im Nebenhaus sowieso nicht zu klingeln, entweder gibts gemecker wegen Nachtschicht (Kann ich verstehen, ich werde auch nicht gerne für irgendwelche Fremden aus dem Bett geschmissen) oder man hört ein" kenn ich nicht"
Deswegen lass ich das in der Regel auch sein.
Man kennt als Fahrer die Häuser, wo das beim Nachbarn klingeln lohnt und wo nicht.
Falls Sie, wie ich ihrem Beitrag entnehme, sowieso nur selten bis nie zu Hause sind, wäre eine alternative Lieferanschrift doch eine Möglichkeit?

Übrigens, lt. dem Paketlebenslauf konnte das Paket wegen eines Adressfehlers nicht zugestellt werden.
Bekommt da der Fahrer etwa Prügel, obwohl er dafür garnichts kann?

Ich trage als Nebenjob noch Zeitungen aus. Ich fange damit früh um 2 h an und bin bis 15 h unterwegs, ich beliefere dabei mehrere Ortschaften und laufe ca 20 km Strecke zu Fuß ab. Wenn mal ein anderer Zusteller ausfällt, übernehme ich seine Schicht, dadurch verzögert sich natürlich die Uhrzeit nach hinten. Die Zeitung ist für den Kunden kostenlos, aber die Menschen haben nicht anderes zu tun, als sich bei der Zeitung darüber zu beschweren, dass ihre Zeitung statt bis um 12 h erst um 13 h geliefert wird. Der Chef der des Verlages ruft daraufhin seine Mitarbeiterin an und fragt was los ist, die widerum ruft den Zusteller an und fragt was los ist. Der widerum muss den Chef zurückrufen und erklären was los ist. Egal ob man als Zusteller die Vertretung macht, die Druckerei zu spät liefert, man sich durch Schnee und vor allem sinnflutartige Regenergüsse kämpfen und stundenlang mit nasser Hose und nassen, eiskalten Füßen durch die Strassen kämpfen muss, der Kunde beschwert sich wirklich über ALLES. Vor allem ist er eins, unglaublich arrogant und herablassend ("Zeitung austragen ist schliesslich keine schwere Arbeit. "). Haha, schon mal selber ausgetragen? Nein. Schon mal 6 Orte nacheinander plus zwei in Vertretung ausgetragen, wo man sich nicht auskennt? Nein.

Manchmal kommt es vor, das ein neuer Zusteller anfängt und aus Versehen eine Zeitung einwirft, obwohl der Haushalt schon Stunden vorher beliefert worden ist. Das passiert manchmal, wenn ein Ort von mehreren Zustellern beliefert wird. Der Kunde hat dann also zweimal dieselbe Zeitung am gleichen Tag in der Zeitungsrolle. Und was macht er? Ein normal denkender Mensch wirft die Zeitung weg und fertig. In Deutschland ruft der Kunde natürlich am nächsten Werktag beim Zeitungverlag an. Irgendein Kunde beschwert sich immer, über Nichtigkeiten, oftmals sind Kunden einfach nur unverschämt und setzen uns Zusteller unter Druck indem sie irgendwelche Sonderwünsche fordern (mehr Zeitungen als ihnen pro Haushalt zusteht zu bekommen zb). Wenn man diese Bitte nicht erfüllt, wird mit einer Beschwerde gedroht. Dass die Menge der Zeitungen abgezählt ist, interessiert den Kunden nicht.

Bei regulären Zustellern ist die Situation noch viel schlimmer. Auch hier könnte man gesunden Menschenverstand erwarten. Wenn ich nie zu Hause bin, sollte ich mir Gedanken über eine Alternativadresse oder eine Packstation, Paketshop, Nachbarn etc machen, anstatt dem Zusteller die Sache aufzubürden. Wenn niemand zu Hause ist, kann der Zusteller nicht zustellen. Und andere Nachbarn mit Paketen zu belästigen, das finde ich dreist (vom Kunden). Nach dem Motto "ich bestell mir was, solls halt ein Nachbar annehmen oder der Zusteller kann ja gefälligst die halbe Nachbarschaft aus dem Bett klingeln, um sein Paket loszuwerden).

Egal wie es der Zusteller auch macht, dem Kunden wird er es nie rechtmachen können. Weil wir hier in Deuschland leben. Ein Land, indem viele Menschen unendlich verwöhnt sind und sich selber viel zu wichtig nehmen. Andere Menschen in anderen Ländern haben wirkliche Probleme und hier regt man sich über so einen Mist auf. Uns geht es zu gut, das ist das Problem. Statt Verständnis für andere wird es der Person noch extra schwer gemacht. Und das kommt meist nur von Menschen, die selber noch nie körperlich hart gearbeitet haben, weil sie das gar nicht nötig haben und sich dafür auch viel zu fein wären.

Und dann wundert man sich, dass die Zusteller auch immer unfreundlicher werden, bei so einem Klima. Hätte der Kunde mehr Verständnis und würde sich wie ein Mensch benehmen, statt sich wie ein Snob aufzuführen, wäre das allgemeine Miteinander viel angenehmer.

Zum einen wäre die Alternative für den Fahrer gewesen, das Paket im unteren Haus bei Schwiegerleuten abzugeben, bei denen definitiv immer einer zu Hause ist. Und zum anderen ist die Adresse korrekt. Lediglich ist die Häusernummerierung der Strasse nicht linear, da hier Altbebauung und neubauviertel aneinander grenzen. Dafür kann der Kunde nicht "haftbar" gemacht werden, wenn der Fahrer sich nicht die mühe macht die Karte bzw die Schilder zu lesen.
Ich frage mich natürlich auch wieso die Konkurrenz wie dhl / gls usw. immer unsere Adresse finden und wenn bei uns keiner da sein sollte es sogar schaffen einfach mal eine Etage unten zu klingeln. Es sind nur zwei Parteien hier im Haus.

@ Simone Koch

Da haben Sie ja wohl ein Glanzstück von Fahrer erwischt.

In einem Zweifamilienhaus klingel ich immer beim Nachbarn, besonders wenn der gleiche Name auf der Klingel steht.

Und wild durcheinandergewürfelte Hausnummern hab ich auch, da muss man eben suchen gehen.

Hoffen wir, das der Kollege einsieht, daß wir Dienstleister sind, zuviele vergessen das.

Kommentarlos wurde das Paket abgegeben

"Kommentarlos wurde das Paket abgegeben "

Das beste und schnellste was er machen kann. Denn wenn er anfängt zu Erklären warum, weshalb usw., dann wird es, so wieso, als Ausrede und Lüge abgetan. Da kann man dann am besten auch gleich Kommentarlos bleiben.