Wieder Briefe vom Nachbarn im Briefkasten

Bonn

Schon wieder habe ich in im Briefkasten Briefe vom Nachbarn gefunden.

Langsam stört es extrem, dass ich jedesmal darauf achten muss, ob ich wirklich einen Brief von mir in der Hand halte.

Meine Freundin und ich haben extra schon den Nachnamen von ihr und mir auf das Briefkastenschild drucken lassen und trotzdem passiert es andauernd.

Erst heute waren es 4! Briefe, die komplett falsch zugestellt worden sind.

Meine Forderung an Deutsche Post:

Ich bitte um mehr Sorgfalt bei der Zustellung!

Antwort auf die Beschwerde vom 15.02.2013
Deutsche Post AG

Abteilung: Kundenservice BRIEF

25.02.2013 | 14:59 Uhr

Hallo Herr Jacobs,

auch wir möchten, dass Sie und Ihr gleichnamiger Nachbar Ihre Sendungen zuverlässig erhalten. Gerne sensibilisieren wir den Zusteller für Ihre Anschrift. Rufen Sie uns doch einfach unter 01802 3333 (0,06 € pro Anruf aus den deutschen Festnetzen; höchstens 0,42 € pro angefangene Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen) um den Sachverhalt aufzunehmen. Noch ein kleiner Tipp von uns: Wenn Sie und Ihr Nachbar auch Ihren Vornamen auf dem Briefkasten vermerken - soweit noch nicht geschehen - macht es das Ihrem Zusteller einfacher, die Namensgleichheit zu unterscheiden.

Beste Grüße

Ihr Kundenservice

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Sie haben doch sicherlich schon mal den Zusteller darauf angesprochen, oder direkt mit der Deutschen Post Kontakt aufgenommen?

Nehme an Ihr Nachbar hat den gleichen Nachnahmen wie Sie? - Nu, Pech gehabt. da wird sich nicht viel machen lassen. Dafür sind die Zusteller zu Zielorientiert.

Na ja, es ist schon etwas erschwerend für den Briefträger, dass mein Nachbar genauso heissen tut, wie ich. Aber dann muss der Briefträger eben klingeln und fragen, wer den Brief bekommen soll. Das kann man als Service doch verlangen, oder?

Nun, man könnte auch verlangen, das Sie die Vornamen mit anbringen!

Das ist ja das verblüffende. Die Vornamen sind auch die selben. Aber es kann ja nicht jeder Absender die Vornamen dazu schreiben, oder? Klingeln soll der Briefträger, ist doch nicht zu viel verlangt von die Post, oder?

Natürlich, der Briefträger hat nichts besseres zu tun als zu klingeln. Die Lösung ist einfach, entweder damit leben oder umziehen!

Woher würden sie dann wissen, nach Ansicht, wem der Brief nun gehört? Ohne ihn aufzumachen?
Wenn der Bote geklingelt hätte und Sie fragen würde, wem er gehört?

Wieder eine Beschwerde die Rückschlüsse auf das Sozialverhalten des BF zulässt. Mit den eigenen Verwandten (Vater, Sohn oder ähnlich) Ärger und der Briefzusteller ist der Leidtragende.

Ich als Zusteller würde die Sendungen zurücksenden, weil der Emfänger nicht zweifelsfrei feststeht. Nur so kann er wirklichen Ärger vermeiden.

Es ist doch ganz einfach: der Briefträger klingelt an den Wohnungstüren, fragt wer zuhause ist und wer Post erwartet, läßt sich im Zweifel den Perso zeigen und hendigt die Post aus. Und tschüs. Aber das ist wohl zu viel verlangt, gell?

Ist das nicht auch für Sie mehr Arbeit, als wenn Sie vor dem öffnen der Briefe kontrollieren, ob der für Sie ist. Insbesondere weil Sie dann ja Zeitnah immer zur Tür müssen.

Und bei Briefen von der Behörde, z. B. Müllgebühren, Wasser, Wahlschein, usw., dürfte es fast unmöglich sein, die Briefe nach der Tatsache, wer einen erwartet, zu verteilen. Die werden meist sehr Zeitnah an alle verschickt. Und viele Briefe bekomme ich z. B. auch plötzlich und unerwartet.

Das beste wäre, wenn Sie beide einen Adresszusatz verwenden. Z.B

Erdgeschoß - Dachgeschoß
oder
Briefkasten links - Briefkasten rechts

Oder einer von Ihnen hat noch einen zweiten Vornamen, dann sollte man den Intensiver nutzen.

Aber das ist wohl zu viel verlangt, gell?

Nein, und wenn dann klar ist, wem die Briefe gehören, geht der Postbote dann noch mit in die Wohnung und öffnet sie. Denn schließlich muss ja das Postgeheimnis gewahrt bleiben! Und wenn er ganz nett es und Sie es wünschen, vielleicht liest er sie dann noch vor. Er ist ja zum schweigen verpflichtet!

Nachtrag, vergessen:

@ Raffael Jacobs

Was macht er dann, wenn überhaupt niemand zu Hause ist? Oder nicht alle Familien?

Richtig, der "fa_ule" Sac_k von Postbote hat dann gefälligst nochmal wiederzukommen!

@Postservice,

ja, ich glaube dass diese Beschwerde Realität ist. R.J. gehört nun einmal zu den Typen, die unter Realitätsverlust leiden und glauben, dass ein Zusteller ein persönlicher Lakai ist. Ich habe diese Typen zuhauf kennengelernt.

@Postservice,

ja, ich glaube dass diese Be. schwerde Re. alität ist.

R. J. gehört nun einmal zu den Menschen, die unter Re. alitätsverlust leiden und glauben, dass ein Zusteller ein persönlicher Lak.ai ist. Ich habe diese Menschen zuhauf kennengelernt.

@ ReclaBoxler-4213464

Ich habe nicht daran gezweifelt, das er es ernst meint.

Leider gibt es solche Mitbürger, die denken, das sich die Welt nur um sie dreht!

Ich kann den BF schon verstehen das er nicht will, daß sein Namensvetter seine Post bekommt, wer hat schon gern, daß seine Nachbarn erfahren welche Strafverfahren man gerade an der Backe hat oder welche Bank das Konto pfändet oder welchen Ärger man mit dem Jugendamt hat wegen der unehelichen Kinder.

@4580228

Ganz genau. Da kommen ja auch Kontoauszüge, Mahnungen, Zeitschriften für Erwachsene und sowas alles. Das geht den Nachbarn aber null an, null.

Unglaublich. Heute schon wieder 2! Briefe.

@ Raffael Jacobs

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Warum hängen Sie an Ihren Briefkasten keine Liste von Absendern von denen Sie Post erwarten. Allein durch diese Liste hätten Sie weniger Streß, Ärger und weniger Post, Ihr Leben wäre wieder Leichter.

Mein Vorschlag: Nur einen Briefkasten, da eh alle den gleichen Namen haben! Und Sie sortieren dann die Post und verteilen Sie! Zeit scheinen Sie ja zu haben und wissen genau, wer von wem was bekommt! Somit Problem gelöst!