Zählerstand online übermittelt, wurde falsch verarbeitet

Paderborn

Nachdem ich erst nur Ärger mit Bonusstrom hatte (noch immer nicht vollständig gelöst), jetzt der Ärger mit EON.

Ich wurde aufgefordert, meinen Zählerstand per 31.01.2013 an EON zu übermitteln (gerne auch online), was ich auch tat. Dabei waren zum Glück zwei Zeugen anwesend.

Komischerweise wurden an meinen neuen Stromanbieter (EWE) UND auch an meinen alten Anbieter (Bonusstrom) jedoch über 1.000 Kw/h mehr übermittelt.

Bei EWE war die Korrektur binnen 24 Stunden erledigt, mit dem Hinweis diesen falschen Zählerstand auch bei EON korrigieren zu lassen. Ich also sofort (27.02.2013) eine Mail an EON geschickt mit dem richtigen Zählerstand und der Bitte um Korrektur und der Bitte mir die Erledigung doch zu bestätigen.

Am 15.03.2013 wurde dann der Zählerstand seitens eines EON-Ablesers nochmals abgelesen. Zeit genug also eine "amtliche" Korrektur vorzunehmen. Aber nix da.

Per 23.03.2013 kam von Bonusstrom endlich (wahrscheinlich dank RECLABOX) die Endabrechnung. Leider mit dem falschen Zählerstand.

Ich sofort dorthin gemailt, bis heute keine Reaktion. Heute, 27.03.2013, hab ich versucht, bei EON jemanden telefonisch zu erreichen. Nach gut 15 Minuten Warteschleife habe ich eine Rückrufbitte hinterlassen. NIX, keine Reaktion.

Jetzt habe ich nochmals eine Mail dorthin gesendet incl. meiner Forderung für Aufwand usw. Ich glaube an nix mehr. Bin echt enttäuscht. Geht denn hier zu Lande nichts mehr ohne Anwalt? Habe jetzt auch Schiedsstelle und Aufsichtsamt angemailt. Aber selbst da, "still ruht der See".

Meine Forderung an E.ON Westfalen Weser:

383,95 € aus Aufwandsentschädigung und Differenz zu richtigem Zählerstand

Firmen-Antwort ausstehend seit 13 Jahren, 83 Tagen und 14 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Per 28.03. wurde ich von EON angerufen und mir wurde zugesichert das der Zählerstand korrigiert wird und mir das umgehend mitgeteilt wird. Bis heute ist das nicht passiert. Mein Altanbieter hat zwar eine korigierte Rechnung mir übermittelt aber auch hier schon wieder mit einem unrichtigen Zählerstand.

EON hat mit Schreiben vom 02.04.2013 geantwortet und hat "Fehler" eingeräumt. Allerdings ist EON nicht bereit Pauschal eine Entschädigung zu zahlen. Daraufhin habe ich eine Expliziete Aufstellung gemailt worauf hin ich seitens EON einen Anruf bekam. Auch hier wurden Fehler seitens EON bestätigt und die gleich "schön geredet". Lange Rede kurzer Sinn, EON will nicht zahlen sondern schiebt die Haftung/ Kosten/ Schaden für von EON begangene Fehler an den Verbraucher ab.
Die von mir gesetzte Frist zur Zahlung läuft am 19.04.2013 ab. Danach werden nur (leider) Juristen helfen können oder auch die Netzagentur. Vielleict nehmen sich auch Medien einmal diesem Vorgehen an.

Weder seitens EON noch BONUSSTROM ist etwas passiert und mein Anwalt schreibt EON und Bonusstrom an um meine Forderung notfalls gerichtlich geltend zu machen. Beide Unternehmnen empfinde ich als extrem Kunden-/ Verbraucherunfreundlich. Beide geben Versäumnisse zu aber Haften wollen die nicht. Das nenne ich gelungene soziale Marktwirtschaft denn auch die Aufsichtsbehörde ergießt sich nur in blabla.

EON gibt zwar zu für den Fehler ursächlich verantwortlich zu sein will aber keine Haftung übernehmen bzw. Entschädigung zahlen. Argument: "Man müßte im Sinne aller Kunden die Kosten niedrig halten" Dabei blasen die die Kohle nur so zum Himmel raus und günstig snd die gleich zweimal nicht. Das zum Thema freier Wettbewerb und Marktwirtschaft