Deutsche Post verliert Einschreibsendungen

Bonn

Vom 10.04.2013 bis 12.04.2013 versandte ich insgesamt 15 Einschreibbriefe, Porto jeweils 3,50 €.

Ganze zwei Stück wurden ordnungsgemäß gegen Unterschrift und Auslieferungsbeleg ausgeliefert. Fünf weitere einfach in den Briefkasten/das Postfach geworfen. Wofür bezahle ich eigentlich das Entgelt für Einschreiben? Von den restlichen acht Briefen fehlt immer noch jede Spur, Nachforschungsaufträge wurden gestellt.

Ach so, ja klar - die Deutsche Post steigerte 2012 ihren Gewinn ja um 43 %!

Meine Forderung an Deutsche Post:

Die Deutsche Post soll ihre eigenen AGB einhalten und die Leistung erbringen, für die sie bezahlt wird.

Antwort auf die Beschwerde vom 13.05.2013
Deutsche Post AG

Abteilung: Kundenservice BRIEF

17.05.2013 | 04:48 Uhr

Hallo Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es tut uns sehr leid, dass Ihre Einschreiben die Empfänger noch nicht erreicht haben und natürlich können wir gut verstehen, dass Sie sich um Ihre Sendungen sorgen.

Da Sie bereits eine Nachforschung zu den vermissten Sendungen eingeleitet haben, bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld, bis sich unsere Kollegen mit dem Ergebnis bei Ihnen melden.

Vielen Dank und beste Grüße

Ihr Kundenservice BRIEF

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Dieses Chaosunternehmen, das sich selbst als "kundenfreundlich" bezeichnet, reagiert weder auf Nachforschungsaufträge noch auf Nachfragen. In der Antwort vom 17.05.2013 steht zwar, es werde noch um ein wenig Geduld gebeten, bis sich die Kollegen mit dem Ergebnis meiner Nachforschungsaufträge melden.

Das kenn ich. Wenn die angeblichen Nachforschungen beendet sind, kommt ein Schreiben, in dem steht: "Es tut uns leid. aber ihre Sendung wurde nicht aufgefunden. " letztendlich ist sie weg und Sie sind der Dumme, denn die Post hat ja Ihr Geld bereits - ohne Leistungen zu erbringen. Das sind Diebe, die bei der Post beschäftigt sind, die denken es sei Geld in den Briefen und entwenden diese dann. So ging es auch mir.

Die Deutsche Post zieht es offensichtlich vor, ihre unverhohlene Monopolistenarroganz zu zeigen und reagiert weiterhin nicht.

Am 17.05.2013, also vor nunmehr über 6 Wochen, bat mich die Deutsche Post noch um "ein wenig Geduld", bis sich. Kollegen mit dem Ergebnis bei mir melden würden. Ganz offensichtlich hat die Deutsche Post etwas sonst unübliche Vorstellungen vom Begriff "ein wenig". Ich habe jedenfalls nach so langer Zeit keine Geduld mehr und finde das Verhalten dieser Deutschen Post, die sich selbst auch noch für kundenfreundlich hält, schlichtweg für zynisch, arrogant und kundenfeindlich - typisches Monopolistenverhalten also. Aber Hauptsache, der Gewinn stimmt - und dieser wurde 2012 ja bekanntlich um 43% gesteigert!