Im September wurde der Neuantrag auf Kindergeld gestellt (wg. Trennung). Die Kinder sind 99, 2001, und 2003 geboren. Der Familienkasse war bewusst, dass ich monatlich von 630 Euro lebe. Sie versprachen mir, meinen Antrag bevorzugt zu bearbeiten. Die Mitarbeiterin am Telefon sagte zu mir, ich solle die Angaben machen, die ich habe, den Rest würde man sich aus der ersten Akte ziehen (z.B. die Steuernummern).
Nach vier Wochen kam der "Bescheid", dass mein Antrag wegen fehlender Unterlagen nicht bearbeitet werden könne. Genau die Unterlagen, die man sich aus der ersten Akte ziehen wollte! Ich versuchte dort anzurufen - kein Erfolg. Ich besorgte alle nötigen Unterlagen und schickte diese sofort per E-Mail, per Fax und mit der Post (am 7.11). Eine Woche lang keine Antwort auf die E-Mail (bat noch weitere drei Mal per Mail um eine Empfangsbestätigung). Ich rief an. Wieder keine Chance, jemanden zu sprechen, der dafür verantwortlich ist. Also sprach ich am 15.11. direkt dort vor.
Die Dame dort schaute nach und sagte: "Seit 28.10. hat keiner mehr in ihre Akte geguckt!" - das war der Tag, an dem der erste Bescheid raus ging. Sie zog sich die Akte, vermerkte NOCHMALS, dass wir in finanzieller Not sind, und übergab die Akte an eine Mitarbeiterin, die mich am 19.11. anrief, um mir mitzuteilen, dass sie das Geld angewiesen habe, es sei vor dem WE noch da. Am 21.11. rief ich nochmals da an und man teilte mir dann mit, das Geld würde erst am 25.11. angewiesen und wäre somit zum 28/29.11. auf meinem Konto.
Ich bat um einen Rückruf des Leiters der Familienkasse in Bad Kreuznach, die Dame am Telefon wollte ihm ausrichten, dass es dringend sei und er mich bitte anrufen soll. Einen Namen wollte sie mir nicht nennen. Ich frage mich - 1. warum wird aus dem Namen ein Staatsgeheimnis gemacht und 2. warum hat er sich bis jetzt noch nicht gemeldet?
Ich war fix und fertig - ist das die Art, Menschen in Notlagen zu helfen? Ich bettle nicht um Gelder, die mir nicht zustehen. Es ist das Kindergeld. Man sagte mir, dass die Kindergeldkasse nicht das Sozialamt wäre und dass es mein Problem sei, womit ich meinen Kindern bis nächste Woche Nahrung kaufe. Einmal legte eine angebliche "Vorgesetzte" der Hotline einfach auf - nachdem sie mich vorher ausgelacht hatte.
Aussagen der Hotline u. a.: In Bautzen warte man angeblich 6 Monate und ich solle froh sein, nicht in Bautzen zu leben. Man könne sich nicht vorstellen, dass ich seit drei Monaten von 630 Euro mit drei Kindern leben würde. Man riet mir außerdem dazu, Hartz 4 zu beantragen. Die Bearbeitungszeit dort würde aber auch an die sechs Wochen dauern. Ich solle eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.
Meine Forderung an Familienkasse Bad Kreuznach:
Soforthilfen - kompetentere Mitarbeiter - mehr Transparenz
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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