29.11.2013 | 21:24 Uhr | 1578 Views
Seit über 12 Monaten erhalten wir kein Kindergeld mehr und die Familienkasse Nürnberg ist unerreichbar. Wir haben zwei Kinder und müssen so auf mon. 2 x 184 € verzichten.
Meine Forderung an Familienkasse Nürnberg:
Zahlung des Kindergelds
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
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Schon mal persönlich vor Ort gewesen? Was gibt es denn für Gründe, bei 2 Kindern NICHT zu zahlen? Das mit dem Anrufen kenne ich, die Sachbearbeiter, die auf Briefen stehen, kann man nicht anrufen und Mail verschicken kann man gleich unterlassen, weil es gibt nur eine Sammelmailadresse.
Hab derzeit auch starke Probleme mit dem Kindergeldamt. Meine große Tochter, 19 Jahre, hatte letztes Jahr im November die Schule geschmissen (hätte bald Abitur gehabt) und wollte ihr Abi in der FOS nachholen, da sie in dieser jetzigen Schule einfach todunglücklich war. Die staatlichen Fachoberschulen haben aber einen strengen Anmeldezeitraum (Ende Februar bis März), somit musste sie warten. Da ich dachte, iwo in der Kindergeldbroschüre von 4 Monaten Überbrückungszeit was gelesen zu haben, machte ich mir keinen Kopf wegen Kindergeld. Da sie nur die Schule wechseln wollte und keine Lehrstelle gesucht hatte, war ich der Meinung, dass sie sich dann auch nicht lehrstellensuchend melden musste (bei der Agentur für Arbeit). Im März war sie dann in der FOS und hat sich aber umentschieden und mir mitgeteilt, sie möchte nun doch im September eine Lehre anfangen und sich daher jetzt für einen Ausbildungsplatz bewerben. Sie ist dann auch zur Jobbörse und hat sich suchend gemeldet (Ende März, Anfang April müsse das gewesen sein). Dort teilte man ihr mit, dass alles ok ist und sie auch weiterhin Kindergeld bekäme, sie wäre ja jetzt ausbildungssuchend. Sie hat dann auch schnell eine Zusage erhalten bei einer Firma, wo sie seit September einen kaufmännischen Beruf erlernt.
Das Kindergeldamt will nun aber in der Zeit, also sie noch auf die FOS wollte (Dezember 12 - März 13) das gesamte Kindergeld zurückhaben, ich bekam eine Festsetzung, 736 Euro zurückzubezahlen.
Aufgrund der Tatsache, dass hier eingentlich NIE Zeit verschenkt wurde (Schulabbruch im November, Lehrstelle im darauffolgenden September bekommen), ist es meiner Meinung nach Korinthenk. erei und Schikane, was das Kindergeldamt nun fordert. Immerhin habe ich meine Tochter in der Zeit wie gehabt unterstützt. Und im Übrigen: Ginge es um Unterhalt, müssen die Eltern auch in der Orientierunsphase für die Kinder aufkommen. Der Staat dreht sich das so, wie er es braucht. Klartext: "Faule" Jugendliche werden sofort abgestraft vom Kindergeldamt, das Jobcenter würde aber im Falle von Leistungsverweigerung durch die Eltern sofort auf "Tolerieren der Orientierungsphase" plädieren und die Eltern zur Kasse bitten.