27.06.2014 | 13:37 Uhr · 7571 Views · von Hannes T.
Wiener Rotes Kreuz (Wien)
Sanitäter des Roten Kreuzes Wien tritt gegen fahrenden LKW!
Unfaßbar wie krank Menschen sich wohl verhalten können - richtig und noch dazu wenn es sich um einen Sanitäter des Wiener Roten Kreuzes handelt.
Der Vorfall ereignete sich heute am Vormittag gegen 11 Uhr im 19. Bezirk in der Krottenbachstrasse auf Höhe 82-86 wie folgt:
Ich fuhr mit meinem 3 -Achs-LKW die Krottenbachstrasse stadteinwärts als der vor mir fahrende Pkw plötzlich abbremste, da die junge Fahrerin auf der linken Strassenseite einen für Sie geeigneten Parkplatz erspäte. Dadurch wurde ich zur einer Notbremsung genötigt und hatte unwillkürlich einen Hupton als Warnung abgegeben.
Nachdem dann der Pkw auf die linke Seite fuhr, setzte ich meine Fahrt fort und sah das die Rettung des WRK samt 3 Sanitäter auf einem der rechten Parkplätze standen und eine Patientin ausluden.
Als ich an der Stelle vorbeifuhr, wo diese standen blickte ich rein zufällig in den rechten Aussenspiegel und konnte mit Schrecken feststellen, da trat einer dieser 3 Männer gegen meinem Lkw in Höhe der Zwillingsachsen.
Nach einigen Metern hielt ich an, um sofort nachzusehen, ob was passiert sei, doch ich mußte zum Glück feststellen daß alle Personen sich schon auf der anderen Strassenseite befanden.
Da ich Ärgeres befürchtete- denn der "Trettertyp" hätte doch nur mit seinem Fuß zwischen Achse 2 und 3 am Kotflügel sich verhackt - wäre wohl nicht auszudenken was wäre wenn!
Deshalb habe ich auch meine Fotokamera mitgenommen. Als ich auf den Älteren der 3 Sanis zuging, um diesen nach dem Grund seiner Attacke zu fragen und auch meinte ich was passieren hätte können allein durch sein hirnloses Unterfangen.
Dieser schrie mich an und meinte warum ich gehupt hätte - wollte es ihm erklären doch dies wollte er möglicherweise gar nicht hören und als ich Ihm vorwarf - solche Selbstmörderabsichten haben nur "Kranke", zuckte er aus und stürmte auf mich zu, sodaß ich meine Kamera zückte um seinen unkontrolierten Angriff auf mich zu dokumentieren.
Da begannen dann die gegenseitigen verbalen Beschimmpfungen, bis ich mich abwandte und vom WRK-Fahrzeug -Kennzeichen und Tel-Nummer fotografierte, und sodann den "Veranstaltungsort" verließ.
Habe in Folge in der WRK-Zentralle angerufen, um den Fall aufzuzeigen, doch meine Stimme war für meinen Ansprechpartner zu laut und so verlangte ich nach seinem Vorgesetzten.
Diesen Herrn erzählte ich nochmals die ganze Story - doch auch er konnte mir keinen Grund für die verrückte Fußtritt-Aktion des Kollegen nennen.
Ich wollte eine rasche Klärung des Vorfalles doch weit gefehlt - meinte dieser denn er müsse erst alles mit besagten Sani abklären und da er mir seinen Namen nicht nannte, sondern nur seine D.Nr. bekanntgab, gab auch ich meinen Namen nicht preis, was er jedoch so verstand, mir keinen Rückruf anzubieten.
Da ich eine Publizierung des Ganzen samt Veröffentlichung der Fotos ankündigte, meinte dieser - ich würde strafrechtliche Schritte setzen und da gab es ein Telefonat mit der Polizei, wo ich rechtlich beraten wurde und deshalb nochmals ein Anruf beim gleichen Diensthabenden (D.Nr. bekannt) um Ihm meinen Namen mitzuteilen damit ein Rückruf erfolgen kann.
Doch da hatte dieser DH. schon mit seinem Kollegen die "Sache" besprochen und warf mir sogleich an den Kopf ich sei agressiv - ja ich sei agressiv - schon recht komisch also ehrlich, ich hatte das Gefühl man würde diese gesetzte Hirnlosigkeit des "Tretters" als rechtens bezeichnen.
Was mir auffiel - keiner dieser Ansprechpersonen hatte den Mut um sich für das Fehlverhalten Ihres Kollegen zu entschuldigen.
Anscheinend wird dieses krankhafte Verhalten dieses WRK Mitarbeiters von den Verantwortlichen beim Wiener Rotem Kreuz geduldet - und was muß noch passieren damit Schritte gesetzt werden, solche engstirnigen Aktionen seitens solcher Typen einzudämmen.
Meine Forderung
Sofortige Versetzung dieses WRK-Mitarbeiters und eine ausführliche Stellungnahme!
Firmenantwort
03.07.2014 | 12:57 Uhr · Wiener Rotes Kreuz
Sehr geehrter Hannes T.!
Der beschriebene Vorfall erscheint nach unserer eingehenden Prüfung in einem gänzlich anderen Licht. Die drei Sanitäter haben einen Patienten ausgeladen als Sie mit ihrem LKW gefährlich nahe und mit hoher Geschwindigkeit an diesen vorüberfuhren und dabei durch ihr Verhalten Sanitäter und Patienten gefährdeten. Dies wird durch alle Anwesenden bestätigt. Ja, der Sanitäter machte eine Abwehrbewegung in Richtung ihres LKW, über Sinn oder Unsinn kann man streiten, jedenfalls, kam es zu keiner Berührung und die Reaktion ist aus unserer Sicht auch nur zu verständlich. Alle Beteiligten sagen uns, dass Sie, geschätzter Herr T., danach den LKW angehalten und sofort mit Fotoapparat ausgerüstet auf die Sanitäter losstürzten. Sie haben zahlreiche Verbalinjurien verwendet, einen der Sanitäter am Kragen gepackt, eine gefährliche Drohung ausgestoßen „…du gehörst mir, ich hacke Dich zusammen…“ und mehrmals Kopfstöße gegen den Sanitäter angedeutet. Dies bestätigen alle, die dabei waren, schriftlich und würden dies auch vor Gericht tun. Sie wurden aufgrund ihres aggressiven Verhaltens sogar von Passanten des Merkurmarktes aufgefordert „. die Sanitäter in Ruhe zu lassen…“
Wir möchten hinzufügen, dass der Sanitäter seit 25 Jahren bei uns arbeitet und bisher noch keine einzige Beschwerde gegen ihn geführt wurde.
Abschließend unser Resumee: Ich verstehe nicht, warum Sie schon mit der Kamera ausgestiegen sind. Sie wollten doch hier bereits die Konfrontation. Ich verstehe nicht, warum Sie Sanitäter in Uniform, die sich aufopfernd um einen Patienten kümmern, den Sie durch ihr Verhalten gefährdet haben, beschimpfen und bedrohen. Ich verstehe nicht, warum Sie einen Patienten – das sind Menschen in Not, die besonderen Schutz ihrer Privatsphäre benötigen – fotografieren und drohen alle Fotos zu veröffentlichen. Wir stehen Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, aber wir hoffen, dass Sie die Ereignisse vor ihrem geistigen Auge nochmals Revue passieren lassen. Über eine öffentliche Entschuldigung ihrerseits würden wir uns sehr freuen.