Nachdem ich am 04.08.14 schriftlich von meinem Sonderkündigungsrecht wegen Umzugs Gebrauch machen wollte, da ich in der neuen WG den Anschluss von Kabel Deutschland nicht weiter nutzen kann, wurde mir standardmäßig mitgeteilt, dass ich eine Kopie des neuen Mietvertrages bzw. der Ummeldebescheinigung zuschicken solle.
Aus Gründen, die Kabel Deutschland nichts angehen und hier nichts zur Sache tun, kann ich innerhalb der nächsten Zeit keins von beidem erhalten und weiterreichen.
Der Telefonsupport hat mir jedoch bestätigt, dass auch ein anderer Nachweis, dass ich nicht mehr in der bisherigen Wohnung wohne, ausreichen würde.
In Absprache mit dem Telefonsupport habe ich daraufhin per Email eine Kopie eines Schreibens von der Hausverwaltung meiner bisherigen Wohnung eingeschickt, aus dem die bestätigte Beendigung des Mietverhältnisses hervorgeht.
Mir wurde wie gesagt vom Telefonsupport versichert, dass dies als Nachweis akzeptiert werden würde.
Da ich bisher aber nur schlechte Erfahrung mit dem schriftlichen Kundensupport von KD gemacht habe, habe ich dann als aller erstes folgenden Satz in die Email eingebracht:
"Da Ich mit dem schriftlichen Kundensupport von KD bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, möchte Ich Sie vorab bitten, jede Zeile dieser Email genau zu lesen und nicht bloß zu überfliegen. Es sollte nicht sein, dass Teile meines Anliegens ignoriert oder unkommentiert bleiben, nur weil der Support unter Zeitdruck steht."
Trotz dieser Vorsichtsmaßnahme wurde meine Email scheinbar nicht gelesen und der Anhang ignoriert. Stattdessen erhielt ich eine Stunde später wieder die gleiche Antwort per Email, die ich auch schon per Post bekam, mit der Aufforderung eine Kopie des neuen Mietvertrages bzw. der Ummeldebescheinigung zuzuschicken.
Mehr als der Betreff der Email wurde also offensichtlich nicht gelesen, sonst hätte man ja gesehen, dass ich in Absprache mit dem Telefonsupport ein anderes Dokument als Nachweis einschicke.
Den Zwang durch KD, eine Kopie des neuen Mietvertrages oder der Ummeldebescheinigung einzuschicken, kann ich nur damit erklären, dass das Vertragsende damit so weit wie möglich hinausgezögert werden soll.
Als Kunde reicht für jede Vertragsänderung ein Anruf, aber wenn man KD den Rücken zuwendet, brauchen sie plötzlich amtliche Nachweise. Und diese können nicht einfach nachgereicht werden, sondern verlängern einfach die Kündigungsfirst.
Ich fordere von KD daher, dass ich zum 05.11.14 aus dem Vertrag entlassen werde, also exakt drei Monate nach Eingang meiner schriftlichen Kündigung.
Jegliche von KD geforderten Nachweise sollen diese dreimonatige Frist unberührt lassen, sie ändern ja nichts an dem Zeitpunkt meiner Kündigung oder des Umzugs.
(Ticket meiner schriftlichen Kontaktaufnahme mit KD war T2014082602RPS010Z23498950.)
Bestell-/Kundennummer: 331679006
Meine Forderung an Kabel Deutschland Service:
Bestätigung des Vertragsendes zum 05.11.14
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Kündigungen immer per Einschreiben schicken mit Rückschein!
Die Bestätigung des alten Vermieters ebenfalls!
Und KD darauf hinweisen, das sie nicht verpflichtet sind einem nicht behördlichen Unternehem Auskunft über ihre neue Adresse zu erteilen.
Hinweis als Beispiel, das sie ja auch in ein Frauenhaus, eine Justizvollzugsanstalt oder ins Ausland ziehen könnten.
Aber bitte immer mit Einschreiben! Hat bei mir auch geholfen.