Windows 7 per Vorkasse bezahlt, bis heute nicht geliefert

Bienenbüttel

Habe bei Schottensoft Windows 7 bestellt und per Vorkasse bezahlt. Musste auch das Porto für den 24-h-Versand bezahlen, kann man ja nicht abwählen. Am Montag überwiesen, am Mittwoch (einen Tag später wie Mindfactory) kam die Bestätigung, dass das Geld da wäre. Habe am Donnerstag mit der Ware gerechnet.

Am Freitag kam die Mail zur Aufforderung, das Geld zu überweisen, erneut. Habe eine Mail geschickt, wie es angehen kann, dass diese erneute Aufforderung kommt, obwohl ich die Bestätigungsmail über den Eingang schon am Mittwoch bekommen habe. Habe die Firma dazu aufgefordert, mir umgehend das Geld zurückzuüberweisen.

Antwort: Automatisierte Mail, dass man bitte nicht nach Ware fragen soll, wenn nicht mindestens 10 Tage vergangen sind. Hallo, ich habe 24-h-Lieferservice bezahlen müssen. Erneute bitterböse Mail an die Firma geschrieben. Bis heute keine Antwort und kein Geld und keine Ware. Das wird ein Fall für den Anwalt.

Meine Forderung an Schottensoft:

35,90€

Firmen-Antwort ausstehend seit 11 Jahren, 288 Tagen und 2 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Nach zwei Wochen ohne Antwort, Geld zurück oder Ware folgt nun der offizielle Weg.
Einschreiben an die Firma mit erneuter Aufforderng zur Rückerstattung des Betrages sowie der Kosten des Einschreibens mit 14-Tage- Frist.
Parallel dazu erstatte ich heute Strafanzeige wegen Betruges und Verbrauchertäuschung (ich sage nur "24 h-Lieferservice").
Falls binnen dieser Frist nichts passiert, erfolgt ein Mahnbescheid vom Amtsgericht, dessen Kosten die Firma Schottensoft ebenfalls übernehmen wird.
Falls auch das nichts bringt, erfolgt der Vollstreckungsbescheid, der einen Schufaeintrag mit sich bringt. Mal schauen, ob die das so weit kommen lassen.

Anzeige wegen Betruges ist gestellt, mein Einschreiben wurde zugestellt. Die Adresse scheint es also zu geben. Mal schauen, was passiert.

Hallo Leute, Tschuldigung, dass ich mich erst heute melde. Also, mein Einschreiben mit der Forderung nach Geldzurückerstattung wurde am Dienstag, 11.09. empfangen, danach war ich auf Lehrgang. Am 13.09. kam dann tatsächlich Software mit der Entschuldigung, dass es Lieferengpässe gebe und ich statt meiner bestellten 32/64 bit Version "Windows Home Premium" eine 64 bit Windows 7 professional bekommen habe. Auf meinem Rechner läuft keine 64bit Version :-(. Ob der Freischaltcode passt, habe ich noch nicht ausprobiert, wie auch. Auch habe ich die Gebühr für das Einschreiben sowie die Portokosten für den "24-Stunden-Versand" bis jetzt nicht zurückerhalten. Die Anzeige besteht bis heute noch. Ich kann jedem nur raten, es genauso zu machen wie ich, dann habt ihr Aussicht auf Erfolg.