Kfz-Haftpflichtschaden

Hannover

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Freund hat am 25.10.2014 ein Ablehnungsschreiben bzgl. seines Haftpflichtschadens bekommen. Die diversen Mitarbeiter des HDI (es ist leider immer ein anderer Sachbearbeiter) können den gemeldeten Schaden nicht nachvollziehen.

Zum Sachverhalt: Mein Freund hat bei einer Fahrt auf einer kleinen Landstraße das Lenkrad verrissen, nachdem es einen Schlag getan hatte, und landete in einem Schlagloch o. ä., jedenfalls fiel durch die Erschütterung der Rückspiegel ab. Ich gebe zu, es ist ziemlich verwunderlich, dass bei einer Limousine der Rückspiegel einfach nur an die Frontscheibe dran geklebt ist. Wir stiegen aus und stellten fest, dass es sich nur um einen Steinschlag gehandelt hatte. Leider hatte auch der Rückspiegel einen Riss und irgendetwas an der Elektronik, wie die Werkstatt später feststellte.

Das verwunderliche Verhalten der HDI-Versicherung ist nun, dass die Schreiben in einem drohenden Unterton gehalten sind und man dem Kunden offensichtlich Versicherungsbetrug unterstellt.

Mir ist das Ganze sehr peinlich, denn ich hatte meinen Freund vor vielen Jahren zur HDI-Vers. gebracht, weil ich immer zufrieden war und dort mehrere Versicherungen abgeschlossen hatte. Der Umgangston mit der eigenen Kundschaft hat sich definitiv geändert; auch durch Bekannte habe ich erfahren, dass der HDI zu einer Service-Wüste mutiert sein soll.

Das letzte HDI-Schreiben setzte dem Vorfall noch die Krone auf: "Die Schäden können wir nicht einem Ereignis zuordnen." Was soll der Kunde bitte machen, als den Vorgang, wie er geschehen ist, zu melden und die Werkstatt bzw. Sachverständigen einzuschalten?

"Auf eine weitere Prüfung und ausreichende Nachweise verzichten wir." Wie großmütig: Warum ist HDI nicht bereit, weiter zu prüfen und sich mal mit seinem Kunden oder Werkstatt in Verbindung zu setzen?

"Die jetzt getroffene Entscheidung können wir leider nicht auf künftig eintretende Schadenfälle übertragen." Was ist das bitte für eine Kommunikation? Was heißt "leider"? Es geht schlichtweg um die Regelung der jetzigen Schadenmeldung.

Hier wird dem Kunden schon Schlimmes für die Zukunft angedroht, ohne dass er überhaupt etwas von der Versicherung in der Zukunft in Anspruch nehmen könnte, wie sollte das auch gehen?

Das ist nun wirklich kein Deutsch mehr, was wir nachvollziehen können.

Mein Freund hat mittlerweile resigniert und will die Sache auf sich beruhen lassen. Will man sich wegen 150 € weiter ärgern? Da kann ich nur sagen: Gratulation an die HDI. Auf lange Sicht haben Sie jedoch zwei Kunden verloren.

Von dieser Versicherung sind im Fall der Fälle nur Ärger, Unterstellungen und Drohungen zu erwarten.

Vielen Dank.

Bestell-/Kundennummer: 80-202-01736-142-A - Schadenmldg.

Meine Forderung an HDI Versicherung:

Sprechen Sie mit Ihren Kunden und führen Sie wieder Service-Center, in denen Menschen sitzen.

Antwort auf die Beschwerde vom 31.10.2014
HDI Versicherung AG

Abteilung: Kommunikation

03.11.2014 | 14:39 Uhr

Sehr geehrter Reclabox-Teilnehmer,

vielen Dank für Ihre in diesem Forum eingestellte Beschwerde.

Wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen und melden uns direkt bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

HDI Versicherung AG

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Der HDI hat über Ihre Plattform eine Mail geschickt, dass die Sache so schnell wie möglich bearbeitet wird - Formschreiben.
Passiert ist noch nichts.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist gelöst