Unerträgliches Verhalten S-Bahn-Mitarbeiterin

Berlin

Guten Tag,

ich möchte mich über das unerträgliche Verhalten einer S-Bahn-Mitarbeiterin im Kundencenter am Ostbahnhof beschweren.

Am Samstag, den 01.11.2014 um 12.37 Uhr wollte ich die ermäßigte Monatskarte „Berlin-Ticket S“ für November im DB-Kundencenter im Erdgeschoss am Ostbahnhof kaufen. Am S-Bahn-Schalter übergab ich der Mitarbeiterin die durchsichtige Hülle (13x9 cm, Berlinpass passt also aufgeklappt) mit dem BerlinPass und darin noch die alte Monatskarte für Oktober + 40€ und sagte: Guten Tag, 1x Sozialticket S für November. Darauf sagte die Mitarbeiterin ohne zu Grüßen sie könne nicht sehen wie lange der Berlinpass gültig sei und schwieg einfach. Ich sagte ihr dass man das Datum oben sehr wohl noch sehen kann und was das ganze überhaupt soll. Da dieses anmaßendes und provozierendes Verhalten nicht mehr hinnehmbar war, nahm ich die alte Monatskarte aus der Hülle, bezahlte und fragte die Dame nach ihren Namen. Sie wollte mir hartnäckig ihren Namen nicht sagen und würde auch sonst „mit mir nicht diskutieren wollen“, deshalb beschreibe ich so:

Korpulente Dame zwischen 40-50 Jahren, blondes Haar, saß um 12.37 Uhr am linken S-Bahn-Schalter –wenn man vor den Schaltern steht.

Ich fühle mich von der Mitarbeiterin wie Stück Dreck behandelt und möchte das auf diesem Wege in aller Deutlichkeit hier sagen. Meine Mundart werde ich in Zukunft wohl mit der des Kundencenters anpassen müssen.

Meine Forderung an S-Bahn Berlin:

Versetzung

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Nichts ist bisher gelöst. Auf meine schriftliche Beschwerde bei der Beliner S-Bahn habe ich ebenfalls keine Antwort erhalten. Das kann alles nicht sein, dass der Kundendienst keine Namensschilder tragen darf und die Mitarbeiter Narrenfreiheit haben. Wo leben wir denn hier? Selbst die Berliner Polizei ist anhand von Dienstnummern identifizierbar, nur der Kundendienst eines Weltunternehmens wie es die DB ist, genießt Narrenfreiheit. Es kann auch nicht angehen, dass Kunden sich über skandalöse Mitarbeiter nur durch Beschreibungen wie in der ZDF Sendung XY. ungelöst üblich-beschweren können. Das ist doch alles völlig absurd!

Die S-Bahn hat sich zwar schriftlich entschuldigt, aber die besagte Mitarbeiterin sitzt munter am Schalter weiter und ich sehe nicht wo hier Konsequenzen gezogen wurden. Auf die anonymen Mitarbeiter wurde auch nicht eingegangen. In jeder größeren Firma gibt es Qualitätsmanagement, bei der Berliner S-Bahn dagegen nimmt man es wohl billigend in Kauf, dass durch diese Anonymität auch unschuldige an den Pranger gestellt werden. Das kann kein Kundenservice sein!

Habe einen Standard-Brief von der Berliner S-Bahn bekommen, wonach ihnen das alles sehr leid tut usw. Die besagte und immer noch namenlose Mitarbeiterin sitzt dagegen munter weiter am Schalter. Mir als Kunde bleibt also nichts anderes übrig als noch frecher als diese Mitarbeiterin zu sein. Wir haben verstanden!