TelDaFax hat vor kurzem eine Erhöhung der Jahresvorauszahlung angekündigt und zieht den Betrag schon nach ca. zehn Tagen ein. Ich hatte per E-Mail gebeten, die Anpassung nicht vorzunehmen, da mein Verbrauch nachweislich niedriger wird. Das kann man auch am Zählerstand feststellen. Die E-Mail wird nicht fristgemäß bearbeitet. Der Anpassungsbetrag wird eingezogen.
Vierzehn Tage später teilt man mir mit, dass die Aufhebung der zusätzlichen Vorauszahlung nicht möglich ist. Ich solle auf die Jahresabrechnung 2009 warten.
Ich sehe, dass sich die Beschwerden gegen Teldafax häufen. Liegt hier vielleicht ein Schneeballsystem mit Vorauszahlungen vor? Da dürfte doch bald die Blase platzen.
Ich habe TelDaFax geantwortet, dass ich eine Lösung gefunden habe. Ich beende meinen Vertrag zum Jahresende, damit mein Schaden nicht allzu groß ist. Ich habe bis dann einen großen Teil der Vorauszahlung verbraucht.
Meine Forderung an TelDaFax:
Rückerstattung der zusätzlichen Vorauszahlung
Antwort auf die Beschwerde vom 14.07.2009
Hallo JST JST,
gerne würden wir Ihnen helfen und die Angelegenheit klären. Wären Sie so nett und würden uns Ihre Kundennummer an reklabox@teldafax.de schicken? Wir melden uns definitiv in Ihrer Sache, versprochen!
Herzliche Grüße
Judith Tausendfreund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
TelDaFax Holding AG
kommentare und trackbacks 9
Verstehe ich Sie richtig? Sie sind schon ein Jahr Kunde dort und im zweiten Jahr wurde die Vorauszahlung dem angepasst, was Sie im ersten Jahr verbraucht haben? Das ist doch völlig normal. Da lassen leider die wenigsten Anbieter mit sich reden. Versuchen Sie selbiges mal bei Ihren Stadtwerken, die fordern auch genau das, was im Vorjahr verbraucht wurde als Abschlag fürs Folgejahr.
Selbst beim Finanzamt kann man jederzeit einen Herabsetzungsantrag in begründeten Fällen stellen. Dem wird in der Regel stattgegeben. (Beim Finanzamt bemessen sich auch immer die Vorauszahlungen am Vorjahr.) Wo ist das Problem bei Teldafax? Ich habe eine zweite Wohnung in 2009 mit allen elektrischen Großgeräten bezogen, die ich zu 30 % nutze. Dadurch wird mein Verbrauch in der Erstwohnung niedriger. Teldafax scheint aber in finanzieller Schwerigkeit zu sein; ansonsten sind hier nicht über 100 Beschwerden, die die Erstattungen betreffen. Der Firma scheinen die Ruder aus der Hand zu laufen. Alles besorgniserregende Anzeichen. Ebenso wie die neue Bankverbindung bei Teldafax. Von einer krisensicheren Bank (Raiba-verbund) zur Dresdner Bank. Darum her mit meinem Geld. Holen, was noch zu holen geht.
Die Stadtwerke Kaltenkirchen sind meinen begründeten Wünschen auf Anpassung nach unten bei verschiedenen Objekten immer schnellstens nachgekommen. Es geht tatsächlich, wenn man will.
Haben Sie denn bei den Stadtwerken jährlich im Voraus gezahlt? Ich bin ganz ehrlich, ich würde es an Stelle von TelDaFax genau so machen - in Ausnahmefällen natürlich nicht. Im Normalfall verbraucht man ca. die gleiche Menge an Strom wie im Vorjahr, sofern man nicht drastische Änderungen vornimmt. In Ihrem Fall ist es tatsächlich etwas anderes. Ich denke doch, dass Ihrer Bitte hier stattgegeben werden sollte. Hätten Sie diese Begründung gleich in die Beschwerde miteingefügt, wäre dies auch mit Sicherheit bereits geschehen. Ich denke, dies wird zu Ihren Gunsten gehandhabt.
Sehr geehrte Frau Tausendfreund, ich bitte um Verständnis, dass ich den Vorgang hier als gelöst markiere, wenn die nunmehr angekündigte Minderung der Abschlagszahlung für 2009 auf meinem Bankkonto ist.
Die Beschwerde ist nur mit Worten gelöst. Eine Rückzahlung der erhöhten Vorauszahlung ist nicht erfolgt.
Jetzt markiere ich die Beschwerde als gelöst.
An ReclaBox
Sie können die Beschwerde löschen. Sie ist gelöst.
Oder senden Sie mir eine neue E-Mail, damit ich über die E-Mail die positve Lösung markieren kann.
Hallo JST JST. Ihre Beschwerde hatten Sie bereits am 12.08.2009 als gelöst markiert (siehe Ihr eigener Kommentar und die grüne Markierung). Gelöscht wird die Beschwerde jedoch nicht.