Letztes Jahr bin ich eine Wohnung gezogen, in der bereits ein Mitbewohner die vollen TV/Radio-Beiträge zahlt.
Hier ist nach gültiger Gebührenordnung nur _ein_ Beitrag zu zahlen.
Nachdem ARD-ZDF-Beitragsservice mir nach meinem Umzug dorthin - offenbar auf Basis der Daten des Einwohnermeldeamts - eine Rechnung sandte, habe ich dies - per Einschreiben-Rückschein - erklärt; und unter Vorbehalt a-conto den Betrag überwiesen, um Inkasso-Maßmahmen zu vermeiden.
Damit verbunden war meine Forderung nach sofortiger Erstattung dieser Zahlung.
Mitte April kam ein Schreiben von ARD-ZDF, worin behauptet wurde, es lägen vom Einwohnermeldeamt keine Daten vor, sie könnten daher den Vorgang nicht bearbeiten - offenbar gelogen, siehe oben. Anfang Mai kommt eine Rechnung für 2015 Gebühren.
ARD-ZDF stellt sich offenbar gezielt dumm, um zusätzliche Gebühren zu ergaunern, oder auch intern Verwaltungsakte zu generieren.
Es fehlt auch ein online-Beschwerdemanagement, wo man derartige Fehler per Webformular eintragen kann. Das jetzige Verfahren dient offenbar auch dazu, alle Vorgänge zu verzögern und eine aufgeblasene Verwaltung zu unterhalten.
Bestell-/Kundennummer: 157153401
Meine Forderung an ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice:
Ausbuchung der Forderungen und Erstattung der a-conto Zahlung; Einführung einer Online-Vorgangsverwaltung und Beschwerdemanagement
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 4
Rechtsanwalt schlägt vor, der ARDZDF noch eine Frist zur Erteilung eines Bescheids auf den erfolgten Widerspruch zu setzen.
Rechtsweg scheint unvermeidbar.
Beim Verwaltungsgericht wurde durch einen Rechtsanwalt Klage auf Erstattung der vorbehaltlich bezahlten Gebühren und auf Bescheid zu meinem Einspruch erhoben.
2013 wurde der "große Wurf" im staatlichen Fernsehen vollzogen. Fortan soll nicht mehr der einzelne Bürger, sondern "nur" noch der Haushalt einen Rundfunkbeitrag zahlen. Gerechtigkeit war das damalige Schlagwort. Wenn man sich die unzähligen Beschwerden im Internet durchliest, fragt man sich schon, wo da die Gerechtigkeit geblieben ist und ob im Beitragsservice irgend jemand darauf aufpasst. Die Änderung im Rundfunkbeitrag 2013 hat der Beitragsservice selbst nicht vollzogen. www.Beitragsservice-Deutschland.de erklärt, warum die Kölner einfach nicht durchblicken können. Und dann ist da auch die Mentalität der Mitarbeiter des "Beitragsservice". Der neue Namen wurde 2013 vergeben, weil die Arbeit der alten GEZ von absoluter Ignoranz geprägt war. Das Image war derart schlecht. Aber was ist denn schon ein neuer Name?
. ALTER WEIN IN NEUEM KLEID