Ich bestellte am 29.07.2015 einen Klenk-Rolladenschrank. Ich vereinbarte mündlich UND schriftlich einen Liefertermin am 06.08. oder 10.08.2015. Geliefert wurde in meiner Abwesenheit und ohne mein Wissen oder Zustimmung am 05.08.2015 an einen Nachbarn. Die Ware wurde am Treppenabsatz abgestellt.
Als ich abends nach Hause kam, stand das Riesenpaket im EG. Ich musste auf der Straße die Lieferung öffnen, um den Schrank zu entnehmenund mit größten Mühen die Treppen hoch transportieren zu können. Beim Öffnen der Verpackung stellt sich dann heraus, dass drei Teile des Schrankes gebrochen waren. Ich dokumentierte den Schaden umgehend und teilte dies Fa. Slewo noch am selben Abend mit. Gerne hätte ich auch die Bestellung widerrufen, da ich mit der Qualität des Schrankes nicht einverstanden bin. Da ich als Physiotherapeutin bestellt hatte, wies man mich darauf hin, dass ich als Unternehmer kein Widerrufsrecht habe. Stimmt leider. Aus Schaden wird man klug.
Bis heute (11.09.2015) steht der 2 m hohe Schrank mit Verpackung nun in meinem Wohnzimmer. Ich hatte im August drei Wochen Besuch. Das war unter diesen Umständen ein Alptraum. Die Teile wurden bisher weder ersetzt, noch wurden die defekten Teile abgeholt. Man bot mir telefonisch sogar an, ich könne die kaputten Teile ja selber entsorgen. Auf eigene Kosten und Gefahr. Unmöglich. Ich bin stinksauer über so ein Unmaß an Unzuverlässigkeit. Hauptsache Fa. Slewo hat das Geld per Vorkasse kassieren können.
Bis heute, 11.09.2015, ist keinerlei Ersatz oder Austausch der Ware vorgenommen worden. Auf wiederholte schriftliche Nachfrage teilte man mir am 08.09.2015 mit, die Ware sei verschickt und dass ich in derselben Woche die Ware noch erhalten würde. Bis heute ist kein Kontakt der Fa. Slewo bezüglich Liefertermins erfolgt. Nach Absprache mit meinem Rechtsschutz erfolgte nun Fristsetzung für die Lieferung bis spätestens 15.09.2015 und Androhung von rechtlichen Schritten, die ich nächste Woche einleiten werde. Wie verwunderlich: Bis heute kam keinerlei Nachricht mehr von Fa. Slewo. Auf Anraten meines Rechtsschutzes habe ich die Fristsetzung per Mail, Post (Einwurfeinschreiben) und Fax versendet. Alle drei Bescheide können ja schwerlich nicht angekommen sein… Das sind unzumutbare Zustände, milde ausgedrückt.
Wenn Fa. Slewo ein vertrauenswürdiges, kundenorientiertes Unternehmen wäre, hätte es einfach einen komplett neuen Schrank innerhalb einer Woche schicken können, den defekten mitnehmen und alles Weitere selbst erledigen können und auf die Nachlieferung warten. So wälzt man die ganzen Unannehmlichkeiten auf die Kundschaft ab und hofft vielleicht noch, dass diese nichts unternimmt. Hallo! Unseriös!