Einführend muss ich sagen, dass es hier in Südbaden so üblich ist, dass nach Aufrissarbeiten die Straßen notdürftig geflickt werden, bis dann mal wieder Geld in der Kasse ist, um einen neuen Belag zu spendieren. Der Autofahrer darf dann solange über Unebenheiten und Schlaglöcher fahren, was soll's?
So geschehen auch in der Gemeinde Rümmingen, wo letztes Jahr am Bahnübergang in Richtung Gewerbegebiet und Schallbach mehrere Monate mit erheblichem Aufwand rumgewerkelt wurde. Die Straße war danach wegen des schlechten Zustandes für normale Autos nur noch im Schritttempo zu befahren.
Um so erfreuter war ich, als ich in der Badischen Zeitung las, dass die Straße nun endlich einen neuen Belag bekommen soll, die Asphaltierungsarbeiten mit der Straßensperrung waren für den Zeitraum vom 02.05 bis 05.05. angekündigt.
Als ich gestern (07.05.) dort vorbei fuhr, traute ich meinen Augen nicht, die Straße war immer noch gesperrt!
Offenbar ist die Gemeinde Rümmingen nicht in der Lage, simple Asphaltierungsarbeiten auf einer Länge von gerade mal 50 m zu organisieren bzw. im selbstgesteckten Zeitplan durchführen zu lassen. Kommen Sie jetzt bloß nicht mit der Ausrede, die querlaufenden Eisenbahnschienen haben das Bauteam vor ungeahnte Schwierigkeiten gestellt!
Ich muss nun wegen Ihrer Unfähigkeit weiterhin Umwege fahren und finde das eine Unverschämtheit!