Trotz schriftlicher Kündigungsbestätigung wird Geld abgebucht

Bonn

Im Frühjahr diesen Jahres stand für mich fest, dass ich im Laufe des Juni/Juli in die Schweiz umziehen werde. Gleichzeitig bekam ich auch von der Telekom ein Schreiben mit der Mitteilung, dass unser schon vor langen Jahren abgeschlossener und somit veralteter ISDN-Vertrag im Laufe des Sommer wegfallen würde.

Man kündigte mir an, dass ISDN und DSL abgeschaltet würden, und bat mich, doch einen Folgevertrag abzuschließen, ich ansonsten kein Telefon und DSL mehr hätte. Ich wollte ja so wie so kündigen und nahm das Schreiben zum Anlass der Telekom mitzuteilen, dass ich zum 30. Juni das Land verlassen werde und hiermit ISDN- und DSL-Vertrag kündigen wolle.

Die Kündigung für ISDN und DSL 6000 wurde mir zum 30. Juni schriftlich bestätigt. Seit Mitte Juli stelle ich nun fest, dass mir für mein DSL 6000 trotz der Kündigungsbestätigung weiterhin Geld abgebucht wird.

Ich habe Mitte Juli sofort einen Brief an die Rechnungsstelle in Bonn verschickt, zusammen mit einer Kopie der Kündigungsbestätigung. Mitgeteilt, dass ich jetzt in der Schweiz wohne und man mir doch bitte mitteilen möge, warum weiterhin abgebucht wird. Keine Antwort!

Stattdessen weiterhin Abbuchungen und der Versand der Rechnungen an die nicht mehr existierende Adresse. Ich habe Ende Oktober nochmals, diesmal per Einschreiben mit Rückschein, ein Schreiben nebst Kündigungskopie nach Bonn geschickt.

Rückschein ist angekommen, aber noch immer keine Antwort der Telekom. Stattdessen eine erneute Abbuchung.

Mannomann! Alle Versicherungen und sonstigen Vertragsverhältnisse ließen sich problemlos kündigen. Ja, sogar die GEZ hat anstandslos ohne weitere Sperenzchen den Vertrag zu Ende Juni beendet. Wieso nicht die Telekom?

Meine Forderung an Deutsche Telekom:

Dass die Rechnungsdatenbank endlich Kenntnis davon erlangt, dass der Vertrag gekündigt ist. Rückerstattung der abgebuchten Kosten.

Firmen-Antwort ausstehend seit 16 Jahren, 211 Tagen und 18 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Als erstes würde ich die Buchungen zurückbuchen lassen. Ist ohne Probleme möglich. Ich weiß bloß nicht, ob das auch über so einen langen Zeitraum machbar ist. Kostet Sie auf jeden Fall nichts, wenn Sie mal Ihre Bank fragen.

Ich stimme meinem Vorredner zu. Abbuchungen soweit wie möglich zurückbuchen lassen. Als nächstes erneut nach Bonn an den Vorstand schreiben, die haben ein spezielles Team, die diese Schreiben sehr schnell beantworten. Weisen Sie außerdem darauf hin, dass die DTAG gegen die eigene AGB widerspricht, denn hier wird eindeutig von DTAG klar geregelt, dass bei Umzug ins Ausland ein Sonderkündigungsrecht besteht und weiterhin, dass DSL ohne einen Grundanschluss (T-Net oder ISDN-Anschluss) nicht möglich ist. Somit wäre dann auch eine Abbuchung seitens Telekom nur für den DSL-Anschluss nicht richtig.

Der einfachste Weg - so blöd es sich anhört - ist einfach eine Meldebescheinigung an die Telekom zu senden.
Da die DTAG im Ausland keine Anschlüsse bereitstellen kann, dürft der Vertrag sofort aufgelöst werden...
Warum sich dies jedoch bei Ihnen so lange hinzieht, ist mir ein Rätsel.