Das grenzt doch schon an Betrug

Bonn

Im T-Point Regensburg wurde mir ein Internetanschluß mit DSL für 90,00 Euro verkauft.

Als der Selbsteinbau nicht funktionierte, rief ich Telekom an, und sie schickten einen Techniker. Er bastelte fast 3 Stunden herum und fand heraus: bei dieser Adresse gibt es kein DSL.

Trotzdem hat die Telekom mehr als 300 Euros einfach vom Konto abgebucht. Auf meine Reklamationen hin riefen immer beruhigende Stimmen aus Cottbus, Bad Kissingen, Weiden, Bonn und andere an, mit der Versicherung: "Ich kümmere mich persönlich darum".

Seit zwei Jahren ist nix geschehen.  Doch als ich jetzt sagte - nach mehr als 2 Jahren vergeblicher Liebesmüh - "dann verrechnen Sie doch mit der laufenden Rechnung", kam dann eine Mahnung von 94 Euro, die wir nicht bezahlt haben. Und jetzt ist mein Telefon offensichtlich gesperrt.

Einen Ansprechpartner findet man nicht bei dieser Firma. Durch die Sperrung, mitten in einer Auktion, ist unserem Hilfswerk großer Schaden entstanden. Was kann man gegen die Telekom tun?

Meine Forderung an Deutsche Telekom:

Dass Telekom endlich die Schulden bezahlt und SOFORT das Telefon wieder freischaltet

Firmen-Antwort ausstehend seit 17 Jahren, 281 Tagen und 15 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Eigentlich gibt es bei der Telekom einen Reklamierungs-Anlaufstelle, bei der man sich persönlich beschweren kann. Es gibt bestimmt bei ihnen im Umkreis eine zentrale Stelle, bei der Callcenter, Techniker und alles andere verwaltet werden. Ihre Telefonverbindungsanlage ist im Keller versteckt. Ich kenne meine Anlaufstelle und die zentrale Beschwerdestelle bei der Telekom, wenn was mit der Rechnung u. s. w. im Argen liegt. Solche Gebäude erkennt man meistens mit einem ganz großem T auf dem Dach, dazu noch einen Mast mit sehr vielen Schüsseln darauf. Nebenbei: Auch in Fußgängerzonen gibt es Anlaufstellen. Die Kleineren setzen sich dann mit der Zentrale in Verbindung.

aber Herr Bilz schreibt ja, daß er es bereits seit mehreren Jahren an allen möglichen Stellen probiert hat und man ihn regelrecht hängen ließ. Meine Erfahrung zeigt, daß Firmen wie die Deutsche Bahn oder Telekom nur das absolute Minimum in Sachen Kundenservice unternehmen. Herr Bilz hat jetzt öffentlich dokumentiert, was in seinem Fall bei der Telekom schief läuft und jeder kann sehen, ob und wie lange die Telekom benötigt, diese Beschwerde zu lösen. Ich tippe jetzt einfach mal, daß es sich sehr lange hinziehen wird. Aber jeder kann es jetzt nachlesen und sich dann entscheiden, ob er irgend ein Produkt bei dieser Firma beziehen will.

Ja, wir waren schon immer bei der Telekom. Wir selbst hatten bisher keine Probleme, aber so wie das aussieht, kommen die noch. Aber gut, wenn sie Kundenservice klein schreiben, kann man nur noch sagen: BOYKOTTIERT DIE DEUTSCHE TELEKOM UND ALLE IHRE SCHWESTER- UND TOCHTERUNTERNEHMEN (da gehört auch Congstar dazu!)!!! Ich wechsle auch bald. Nächste Woche wird der ganze Mist erledigt. Ade forever!

Telecom ist mit dem Geld geblieben und hat sich nie mehr gerührt. Ein halbes Dutzend verlorene Kunden macht denen doch nichts aus.