Telekom lässt Gemeinde nicht aus den bestehenden Verträgen

Bonn

Nach langen Jahren des Wartens soll unsere Gemeinde nun endlich schnelles Internet bekommen. Welches die EWE zur Verfügung stellt und von ortsansässigen Firmen finanziell und technisch gefördert wird.

Wir hatten vor Jahren schon Gespräche mit der Telekom, aber die hatten keinerlei Interesse, uns mit vernünftigem Internet auszustatten. Nun soll das im 1. Quartal 2012 losgehen, ABER die Telekom beruft sich auf die alten Verträge, die vor Jahren (unter anderen Voraussetzungen) abgeschlossen wurden, und pocht auf die Kündigungsfristen. Somit wird dann wahrscheinlich uns das schnelle Internet solange verwehrt bleiben, wie unsere alten analogen- und ISDNverträge noch laufen.

Selbst nach mehreren Anrufen und einer Beschwerde-Email an die Telekom bekommt man nur Standardantworten zurück, ''ist nicht möglich'', ''würden andere auch nicht machen'' und ''gerne informieren wir sie über ihre Kündigungsfristen''.

Und den direkten Vergleich, dass es anders geht, habe ich bei Filiago gesehen. Da heißt es dann kein Problem, sagen sie Bescheid, wann das schnelle Internet da ist, dann machen wir einen Vergleich (was ist noch zu zahlen, bis Vertragsende und davon die Hälfte, zack, bin ich aus meinem Vertrag raus). Das ist doch mal Service.

Bestell-/Kundennummer: 1461300909

Meine Forderung an Deutsche Telekom:

Lasst uns aus unseren alten Verträgen raus, damit auch wir das schnelle und günstige Internet nutzen können

Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 166 Tagen und 21 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Wofür sind Verträge da?
Genau, um eingehalten zu werden!
Das Chaos auf der Welt wäre noch um einiges größer wenn sich niemand an abgeschlossene Verträge halten würde.

Genau solche Kommentare schreiben Leute, die nicht seit 8 Jahren auf vernünftiges Internet warten, und im Monat nicht 150 und mehr € für Internet ausgeben. Ist es nicht so, dass wir in einem digitalen Zeitalter leben, aber unsere Gesetze dort noch nicht angekommen sind?

Es soll ja Menschen geben die recht schnell mit 'konstruktiven' Äußerungen sind wie ". wofür gibt es denn Verträge? ".
Ich lese aus der Beschwerde keinen Wunsch den Vertrag auszuhebeln, sondern der Wunsch diesen Vertrag einvernehmlich aufzulösen!
Es ist Richtig das die Telekom auf die Erfüllung eines Vertrages bestehen kann, aber was könnte passieren? Der Kunde könnte die bestehenden Tarife soweit wie möglich zurückfahren und die Nutzung des Dienstes einstellen und die Zeit bis zur Erfüllung des Vertrages mit Filiago (Sat-DSL) nutzen. Denkbar ist weiterhin, was nicht unwahrscheinlich ist, das andere bestehende Verträge, wie Mobilfunk nicht vom Kunden verlängert werden.
Da darf man sich zu Recht die Frage stellen, ob es für den Anbieter nicht vielleicht lukrativer ist einen Vergleich anzustreben um einen dann zufriedenen Kunden zu behalten.
Robert Walter ist meiner Meinung nach zu Recht verärgert.

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich in den Anrufen und der Email sehr wohl einen Vergleich angestrebt habe. Mit geht es wahrlich nicht darum NUR in meinem Interesse aus dem Vertrag heraus zukommen. Ich bin gerne bereit Geld dafür zu bezahlen, und mich mit der Telekom zu einigen. Was mich bloß ärgert, ist das riesige Desinteresse der Telekom an ihren Kunden und die fehlende Menschlichkeit beim ''Angehen'', und in meinem Falle ''das nicht Angehen'' von Problemen.
Ich habe weiterhin auch keine unüblichen Vertragslaufzeiten, es ist nur leider so, dass meine Verträge bei der Telekom im November, aus Grund fehlender Alternativen, verlängert wurden, um weitere 12 Monate (Telefon) und weitere 6 Monate (ISDN-Internet), aber die Informationen über das Internet der EWE erst Anfang Dezember bei uns eintrafen.

In anderen zivilisierten Ländern reagiert die örtliche Telekom mit Ausbau der eigenen Angebote.
Kenne kaum mehr ein westliches Land (außer D) wo einem Lachnummern wie ISDN (was ist das, muß meinen Opa fragen) als Internetanschluss angeboten werden.

Tja, wenn der Ausbau von Netzen so lukrativ ist, frage ich mich warum neben der Telekom kaum einer Netze auf dem Land ausbaut.

Die EWE hat schon viele Monate vorher in unserer Gemeinde Werbung für Breitband- DSL gemacht. Somit hatte wirklich jeder die Möglichkeit, frühzeitig dem alten Anbieter eine Kündigung zukommen zu lassen.
Ich kann einfach nicht glauben, dass Sie in Ihrem Briefkasten lediglich eine Info über den Ist- Zustand der EWE vorfanden.

Wie ich oben bereits erwähnte, haben bei uns ortsansässige Firmen den Ausbau voran getrieben. Wäre es nicht so, würde das EWE Internet auch nicht bis zu kommen, sondern ein Ortschaft vorher aufhören. Deswegen wurde bei uns auch nicht wochen vorher damit geworben, weil die Firmen sich kurzfristig dazu entschieden, sich ins Nachbarnetz zu klinken. Erst als das beschlossen wurde, kam auch die Info der EWE.

Dann beschweren Sie sich bei den ortsansässigen Firmen, dass die Sie nicht informiert haben.
Die TK hat ein gutes Recht auf abgeschlossene Verträge zu pochen!

''Dann beschweren Sie sich bei den ortsansässigen Firmen, dass die Sie nicht informiert haben. Die TK hat ein gutes Recht auf abgeschlossene Verträge zu pochen! ''
Sie haben aber schon vertstanden worum es Geht?

So ist das Leben, hätten Sie Geduld gehabt und wären auf Mobilfunk ausgewichen (UMTS) hätten Sie keine langfristigen, im Verhältnis zu UMTS günstigeren, Verträge abschliessen müssen.
So ist das Leben. ;-)

Ach? Es gibt Mobilfunklösungen? Ist das so mit Handy und so?
Mal im ernst, meinen sie wenn es bei uns nur eine Alternative Mobilfunklösung geben würde, die schneller und günstiger ist, würde ich hier eine Beschwerde über meinen alten ISDN Vertrag schreiben?

Mein Gott, das ist eben das Risiko, wenn man langfristige Verträge eingeht.
Sie hätten jederzeit einen kürzeren, aber deutlich teueren Vertrag abschliessen können.
Das Leben und das drumherum ist nun mal kein Zuckerschlecken und man kann sich eben nicht immer das Beste herauspicken!
Davon abgesehen, UMTS funktioniert auch mit jedem Laptop/PC mit dem entsprechenden Stick.

Noch mal zum mitschreiben, ES IST KEIN UMTS BEI UNS VERFÜGBAR! Wir haben hier nur Edge, und davon auch nur 2 Balken. Und weiterhin, sollten sie sich erstmal über diverse Verträge informieren, bevor sie hier anderen Tipps geben.

Dann hättest Du es eben mit EDGE machen sollen.
Man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken!

Kriegen sie eigentlich Geld für ihre dämlichen Sprüche, mit den Rosinen und dem Zuckerschlecken? Erkundigen sie sich erstmal über diverse Verträge samt dazugehöriger Geschwindigkeit und den Tarifen/Kosten.
Einen guten Rat von meiner Grossmutter: ''Erst Denken, dann sprechen, in diesem Falle schreiben''
man man.

Lieber Robert,

der Spruch mit dem Denken und Sprechen stammt von M E I N E R Großmutter und ich beherzige das, seitdem ich den Spruch kenne.
Von ihr stammt auch das mit dem Zuckerschlecken und Rosinen picken.

Gehe in Dich und lass das mal alles auf Dich wirken, dann kommt Dir vielleicht irgendwann die Erleuchtung.

NS
in Deinem Fall hege ich allerdings ernsthafte Bedenken in Bezug auf die Erleuchtung.

Lieber Der Herr,
Das diese Sprüche alle von ihrer Großmutter kommen, wusste ich nicht. Aber das bedeutet ja dann, das wir verwandt sind. Ich habe diese Weisheiten nämlich definitiv von meiner Großmutter. Aber egal, sind unsere Omas wohl beide weise? Ich würde bloß gerne mal wissen, warum sie Zweifel an meiner Erleuchtung hegen. Diese kleine Frage können sie mir doch sicher beantworten. Und mir mit Tips und Tricks helfen, zurück auf den richtigen weg zu kommen. Ich warte sehnsuchtsvoll auf eine Antwort ihrerseits.

@ Robert Walter: Ich weiss gar nicht, warum Sie jetzt noch solch eine Überheblichkeit an den Tag legen. Ihre Oma wusste überhaupt noch gar nicht, was Internet überhaupt ist. Also kommen Sie jetzt nicht mit irgendwelchen Weisheiten aus Kaiser's Zeiten!

Apropos Kaiser's Zeiten: "Pacta sunt servanda", alter römischer Rechtsgrundsatz. Gilt auch noch für's 21. Jahrhundert!

@ Der Großinquisitor
Punkt 1. Ich bin nicht Überheblich, sondern belustigt.
Punkt 2. Sie kennen meine Großmutter nicht, also lassen sie Äußerungen über diese. (Es passt nicht ganz, wenn man unten lateinische Grundsätze der Rechtssprechung zitiert, und oben über jemanden Großmutter herzieht. Das ist nämlich Überheblichkeit)
Punkt 3. Ich habe hier nicht eine Weisheit aus Kaiser's Zeiten zitiert. Aber das wissen sie ja bestimmt, wer so schön schreiben kann, der kann bestimmt auch lesen!
Punkt 4. Mir ist schon bewusst, das man Verträge einhalten muss, aber es gibt auch hier Ausnahmen, wo sich zwei Parteien einigen. Mehr möchte ich ja nicht. Aber was schreibe ich denn hier, dass steht ja alles schon weiter oben, wie sie sicher gelesen haben. Eines noch, ich bin mir schon im Klaren, dass ich rechtlich gesehen nicht viel machen kann, wäre es anders, dann hätte ich hier keine Beschwerde geschrieben, sondern bei der Telekom eine Klage eingereicht.