10.01.2012 | 16:42 Uhr | 1063 Views
Wir hatten zu zweit zwei Koffer aufgegeben, 41,5 kg zusammen, zulässig 40 kg.
Zahlung für Übergepäck 20,-- Euro. Vor uns eine Familie mit drei Personen, gesamt 54,5 kg,
Aus Kulanz hätte man das zusammenrechnen können, weil, der Familie wurde ihr Untergepäck nicht vergütet.
Meine Forderung an Air Berlin:
Geld zurück und mehr Kulanz bis zu 10 % des Gepäcks
Firmen-Antwort ausstehend seit 14 Jahren, 162 Tagen und 23 Stunden.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 15
Zusammenrechnen mit dem Gepäck von fremden Reisenden?
Warum sollte die Fluggesellschaft das tun, denn schließlich verdienen die mit dem Übergepäck der Reisenden bares Geld.
Wenn ich fliege, dann wiege ich meine Koffer zu Hause und weiß somit daß mich keine böse Überraschung am Flughafen erwartet.
Schon eine seltsame Argumentation. Man fragt sich, was in den Köpfen einiger Zeitgenossen so alles abgeht. Ist ungefähr so, wie wenn man im Erlebnisbad die Badezeit "aus Kulanz" ne halbe Stunde überziehen möchte, nur weil man mitgekriegt hat dass irgend ein anderer Gast 4 Stunden bezahlt hat und schon nach 3 1/4 Stunden wieder raus ist.
Bei uns im Zug war eine dreiköpfige Familie mit einem "Schönes Wochenendticket" für bis zu 5 Personen. Ich hatte kein Ticket und musste 60 Euro zahlen.
Aus Kulanz hätte die Bahn von einer Strafe absehen können und mich bei dem "Schönes Wochenendticket" berücksichtigen können.
Hallo Herr Kunze!
Also in Zukunft das Gewicht schon zuhause beachten, wenn man nicht zusätzlich bezahlen will oder vorher überlegen, ob zusätzliche und meist überzählige Shirts, Hosen, Schuhe etc. und die Mitbringsel pro kg rund 14 Euro wert sind!
... im übrigen: der "Trick", zur "Entlastung" der Koffer alles mögliche ins Handgepäck zu packen, funktoniert auch nicht, da oftmals auch das Handgepäck gewogen wird. ..
Die Freigepäckgrenzen sollten möglichst eingehalten werden, da die Toleranz für Übergepäck-Kilos merklich gesunken ist.
Zu Ihrem "Vorschlag", Ihr Übergepäck mit dem "Mindergewicht" der 3-köpfigen Familie quasi zu verrechnen:
Jedes zusätzliche Transportgewicht verbraucht Kerosin und erhöht den CO2-Ausstoss, aus diesem Grund sind die Airlines darauf bedacht, sich nicht zuviel Übergepäck aufzuladen.
Natürlich kann niemand die Passagiere hindern, in der Economy-Klasse 20,75 kg oder auch 27 kg einzupacken – aber das kostet eben. .. und knapp vorbei ist auch vorbei!
Ist Übergepäck nicht zu vermeiden, besser vorher online bei der Airline anmelden und im Vorfeld zahlen.
Das kostet oft deutlich weniger, als am Schalter.
Fliegen Sie doch NACH dem 01.05.2012 noch einmal mit Air Berlin - dann haben Ihre 2 Koffer bei 2 Reisenden mit insgesmat 41,5 kg kein Übergewicht - wenn der einzelne Koffer nicht mehr als 23 kg (51 lbs) wiegt!
Ab dem 01.05.2012 wird die Freigepäckmenge für aufgegebenes Gepäck nach dem Stückkonzept (Piece Concept) definiert.
Je nach gebuchter Serviceklasse sind diese Freigepäckmengen im Ticketpreis enthalten:
Kurz-/Mittelstrecke und Langstrecke
Economy Class: 1 Gepäckstück à 23 kg (51 lbs)
Business Class: 2 Gepäckstücke à 32 kg (71 lbs)
Http://www.airberlin.com/site/flug_gepaeck_luggage.php?LANG=deu
Nach dem Lesen dieses Vierzeilers bin ich zu dem erfreulichen Ergebnis gekommen, dass es sich um eine Lapalie handelt. Das Schicksal hätte für Herrn Kunze viel furchtbarer zuschlagen können.
Hier geht es doch nur darum, wie man einen Vorteil erhaschen kann. Da kann einem schon mal so eine abstruse Idee in den Kopf kommen.
Im Übrigen kann sich Herr Kunze am Kommentar von RB-6021128 orientieren, alles Wissenswerte strukturiert in wenigen Zeilen zusammen gefasst.
Sie wissen nun, worauf es ankommt, Herr Kunze! Viel Glück beim nächsten Flug!
Lieber Großinquisitor,
ich frage mich, wieso Sie bei jedem Lesen von Beschwerden dazu kommen, dass es sich immer um Lappalien handelt. Menschen schreiben hier, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen; allein deswegen stellt das Problem keine "Lappalie" dar, die man mit leicht zynischem Ton kommentieren sollte.
Ich kann die Beschwerde gut verstehen; klar muss das Gewicht eingehalten werden, damit das Flugzeug nicht überbeladen wird. 20 Euro sind eine Abzocke, die sich alle Fluggäste schon viel zu lange bieten lassen. Etwas mehr Kundenfreundlichkeit (wie zB bei Lufthansa) wäre wünschenswert- ist bei Billigfliegern allerdings wohl kaum durchsetzbar.
Habe von Air Berlin bisher nichts gehört.
SIE haben zwei Koffer mit zusammen 41,4 kg gepackt - also haben Sie auch das Übergepäck zu verantworten (nicht Air Berlin) und somit die vertraglich vereinbarten Mehrkosten zu zahlen. Knapp vorbei ist auch vorbei!
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst
Mehr Freigepäck seit Mai!
Auf allen airberlin Kurz- und Mittelstreckenflügen sowie auf Langstreckenflügen in der Economy Class können Sie ab sofort ein Gepäckstück von bis zu 23 kg mitnehmen. Auf Langstreckenflügen in der Business Class sind sogar zwei Gepäckstücke von je maximal 32 kg im Preis inklusive.
www.airberlin.com/site/flug_gepaeck_luggage.php?LANG=deu&MARKT=DE&et_cid=3429&et_lid=5456240&ia-pmtrack=191511480&et_sub=service
Wir haben die gleichen schlechten Erfahrungen mit Air Berlin gemacht. Es geht ja letztendlich um die Überbeladung der Maschine und die dadurch entstehenden Mehrkosten für Treibstoff bzw. Um eine strenge Regelauslegung mit dem Hintergrund der Abzocke. Hätten wir das Gepäck auf einen weiteren Koffer aufgeteilt wäre alles gut gewesen. Die harte Regelauslegung hatte ich noch bei keiner Fluggesellschaft!
Alleine die unfreundlichen Antworten von scheinbar Air Berlin Mitarbeitern deckt sich mit dem unfreundlichen Eindruck der Mitarbeiterin am Checkin. Die ganzen Diskussionen hier über Air Berlin haben doch eine Konsequenz, die Kunden werden hoffentlich das einfache und wirkungsvolle Mittel nutzen und wie ich einen riesen Bogen um Air Berlin machen. Es gibt ja zum Glück noch andere Fluggesellschaften, die mit der Regelauslegung mit Menschenverstand und kundenfreundlicher mit Kunden umgehen. Um kurzfristig Geld den Passagieren aus der Tasche zu ziehen mag das wohl funktionieren, aber auf Dauer wird das Kunden vergraulen. So kommt man auf Dauer nicht aus den roten Zahlen.
Die unfreundliche Extrawurst könnte gerade von einem Air Berlin Mitarbeiter stammen. Genau so und in diesem Ton wurde mit uns als Kunden umgegangen! Schreibt mal lieber keine Gegenkommentate in den Foren sondern nutzt die Zeit für eine Serviceschulung!
Unser Koffer war nur wenige Kilo drüber. Und hatten bei vielen Flügen mit anderen Flughesellschaften noch nie ein Problem mit Übergewicht von ein paar Kilo. Wir hatten jetzt bei Air Berlin bei 4(!) Personen Gesamtgewicht von knapp über 50 kg und hätten ja min. 80 kg mitnehmen dürfen. Nur war ein Koffer etwas zu schwer.
Begründung Übergepäck: Das neue Förderband verkraftet das nicht.
Als wir dann den Koffer am Schalter für Sperrgepäck aufgeben mussten haben die Mitarbeiter nur den Kopf geschüttelt und uns gesagt, dass das mit dem Förderband nicht stimmt.
Aussage vom Mitarbeiter vom Sperrgepäck: Die wollen nur Geld kassieren.
Air Berlin und die fleißigen Schreiber hier, die Beschwerden mit genau so unfreundlichen Kommentaren wegdrücken wollen können lange auf Vorschriften und AGBs pochen. Der Kunde wird dem Rechnung tragen und die unfreundliche Art, die strenge Auslegung der AGBs damit quittieren einfach nicht mehr mit Air Berlin zu fliegen.
NIE MEHR AIR BERLIN!
Mit welchem Elan man hier versucht die Kritik von Kunden an Air Berlin wegzudrücken. Unglaublich!
Man hat wohl Angst vor der Macht des Internet, dass dieses kundenunfreundliche Verhalten anstößt und zu einem negativen Image führt.
Es hilft nichts Kommentare als Regelverstoß zu melden oder auf Kundenbeschwerden einfach nicht zu antworten.
Mein Ansporn ist geweckt! FLIEGE NIE MEHR AIR BERLIN!
Und werde gleich mal auf allen sozialen Netzwerken von meinen negativen Erfahrungen berichten!